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Die erste Veranstaltung nach dem Corona-Lockdown

Bild: KiTa Vogelnest Edgoven – Flüggekinder 2021

[JN] Das schwere Unwetter mit Starkregen am Abend des 04. Juni 2021 werden viele nicht so schnell vergessen, vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, ein Hangrutsch im Bröltal und unterspülte Gebäude. So hat es auch besonders schlimm die Kindertagesstätte „Vogelnest“ in Hennef Edgoven getroffen, die seitdem nicht mehr genutzt werden kann. Und das, wo die „Flüggekinder“ (die im Sommer in die Schule kommen) die letzten Tage nach den Corona-Monaten endlich wieder mit den Spielkameraden zusammen sein konnten.

Kurzerhand wurde durch private Kontakte ein Plan geschmiedet: Wir erwecken unseren Pützemichplatz aus dem Dornröschenschlaf und stellen diesen kurzerhand zur Verfügung, um wenigstens das Abschlussfest für die Flüggekinder zu ermöglichen, für uns eine ehrliche Herzensangelegenheit mit diesem Beitrag helfen zu können. Nachdem am Mittwoch ein Arbeitseinsatz mit vielen fleißigen Helfern stattfand und am Donnerstag nochmals der Platz gemäht wurde, konnte heute nach über einem Jahr endlich unser Pützemichplatz wieder mit Leben gefüllt werden. Die lachenden Kinderstimmen, zufriedene Eltern und das gute Gefühl, dass die zukünftigen i-Dötzchen einen tollen Tag hatten ist ein schöner Lichtblick für unseren Verein und unser Dorf.  Für die Kinder wurde auf unserem Gelände eine Olympiade angeboten, eine Wasserschlacht, leckeres Essen, viel Sonnenschein und Bewegungsmöglichkeit, kurzum, ein toller Tag.

Wir senden einen herzlichen Gruß und einen guten Einstieg in die Schulzeit nach den Sommerferien an die i-Dötzchen, Kinder,  Erzieher*innen und Eltern und wünschen von Herzen viel Kraft beim Wiederaufbau der KiTa „Vogelnest“.

der Bauhof Hennef unterstützt den Heimatverein

Bildquelle: Heimatverein | Martin Burkhardt

[JN] Die Grünfläche an der Ecke Seligenthaler Weg/Siebengebirgsweg sollte schon Anfang 2020 im Rahmen eines Schulprojektes in Zusammenarbeit mit der Stadt Hennef neu gestaltet werden. Coronabedingt haben die Schulen abgesagt und der Heimatverein hat sich bereit erklärt hier mit Hand anzulegen. In einigen Telefonaten und bei einem Ortstermin wurde besprochen, wie die Fläche gestaltet werden soll. Vergangene Woche rückte ein Team an und die mit tiefen Fahrspuren zerfurchte Wiese neben dem Kreuz wurde ausgebaggert, der Bordstein verlängert und neu befestigt sowie frischer Mutterboden für eine neue Bepflanzung eingebracht. Auch ein paar Steine wurde dort abgelegt, um eine erneute Zerstörung des Grundstückes zu blockieren.

Um die Bepflanzung und die weitere Pflege der instandgesetzten Fläche kümmert sich weiterhin der Heimatverein. Die ersten Blumen und Stauden wurden schon eingesetzt – und für die Bienchen soll über die gesamte Saison dort Nahrung angeboten werden. Daher wird sich das Erscheinungsbild dieser Ecke im Laufe des Jahres immer wieder verändern.

Nun bleibt uns noch ein „herzliches Dankeschön“ an den städtischen Bauhof und den Bautrupp, der uns dort die Fläche repariert hat – toll, wie unkompliziert das funktioniert hat!

Unsere erste virtuelle & digitale Vorstandsitzung

[JN] 12.04.2021 – 19:00 Uhr – der Start eines Experiments: „Tradition trifft auf Moderne“. In den gerade auch für Vereine, deren gesamtes gemeinsames Leben und Wirken aktuell pausieren muss, schwierigen Zeiten ist es dem geschäftsführenden Vorstand vom Heimatverein ein großes Bedürfnis, etwas Alltag und Regelbetrieb wieder herzustellen. Das Vereinsleben verändert und erweitert sich aufgrund der Corona-Pandemie eben und passt sich der Lage an, und so ist „dieses Internet“ plötzlich nicht mehr nur Quatsch oder etwas Großes, Dunkles, Böses, Kriminelles, sondern auf einmal ein notwendiges, interessantes, spannendes Werkzeug um den Heimatverein zu stärken und zusammenzuhalten.

Daher haben wir beschlossen, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte seit 1964 eine virtuelle Vorstandsitzung durchzuführen.  Vermutlich hat das gerade bei einigen älteren Herrschaften für erstaunte, aber ganz sicher auch für interessierte Gesichter gesorgt – und nachdem bereits am Sonntagabend ein „Probelauf“ mit einigen Mitgliedern problemlos geklappt hat, versammelte sich am gestrigen Montag nach und nach der gesamte Vorstand im virtuellen Meeting Raum.

Viele hatten dann sogar die Webcam eingeschaltet und so konnten wir sehr diszipliniert fast pünktlich die Sitzung, erstmalig unter Leitung von Jens Nowak beginnen. In den Zeiten von Homeschooling, Homeoffice, Online-Messen und überwiegend nur noch digital stattfindender Kommunikation dürfen wir nie das Miteinander im Verein und im Dorf vergessen. Niemand wird abgehängt oder vergessen, denn natürlich kommen bald auch wieder gesunde Zeiten, wo wir klassisch draußen unter freien Himmel zusammen in der Pützemich sitzen werden, und unsere Sitzung real, nebeneinander auf den Bänken halten dürfen, ohne Maske, ohne Hygienekonzept aber mit der Erfahrung, dass wir das Corona-Virus besiegen konnten.

Für Euer Interesse und für die fast vollständige Teilnahme an dieser Sitzung darf ich mich im Namen des geschäftsführenden Vorstandes und auch persönlich an dieser Stelle herzlich bedanken. Mich macht der Zusammenhalt und die Unterstützung, die wir gemeinsam jetzt in schweren Zeiten der Isolation erleben froh und dies gibt Kraft und Mut, die Zukunft mit Euch aktiv zu planen und zu gestalten.

Hennef schwingt den Besen fällt aus – wir sorgen trotzdem für ein sauberes Dorf !

Bild: Jens Nowak

[JN] Die letzten Tage, Wochen und Monate sind wir durch die Corona-Pandemie quasi im gesamten Vereinsleben gelähmt – keine Aktionen, keine Treffen, Feier, oder Arbeitseinsätze. Und der traurige Nebeneffekt sind die sich immer mehr türmenden Müllberge im und um unser Dorf herum. Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, Plastikverpackungen, Trinkpäckchen, Regenschirme und seit Corona nun auch noch die Schutzmasken, die achtlos von unseren Mitbürgern im gesamten Dorf und insbesondere im nahen Gebüsch der Haltestelle nach Benutzung entsorgt werden.

Bildquelle: Daniel Schallowetz

Vergangenen Freitag und Samstag wurde spontan eine Müll-Sammel-Aktion durch den Vorstand des Heimatvereins durchgeführt – „unser Dorf soll sauber bleiben“. Alleine oder maximal zu zweit wurden besprochene Straßenzüge mit Müllbeutel und Greifzange abgelaufen, und die Umgebung vom Unrat befreit. Beachtliche sieben prall gefüllte Säcke landeten am Ende auf dem durch die Stadt bereitgestellten Fahrzeug am Dorfplatz. Weit mehr als 40 Masken haben wir beispielsweise während der Aktion aufgesammelt. Pfui !

Bildquelle: Jens Nowak

Uns macht es traurig, wie sorg- und achtlos einige Mitmenschen hier im Dorf und der Umgebung mit der Natur und unserem Zuhause umgehen. Denn nicht nur Taschentücher und Bonbonpapier, Zigarettenstummel und Verpackungsmüll, sondern sogar Pfandflaschen, Bauschutt, Metallschrott, und Plastikmüll, auch prallgefüllte Hundekot-Beutelchen werden einfach „mal eben“ entsorgt.

Tja, naserümpfend appellieren wir nochmal an diese Menschen ihren Müll und Schrott selber fachgerecht und sicher zu entsorgen, und nicht unser schönes Dorf zu verschmutzen.

Frühlingserwachen & zerkratzte Türen am Pützemichplatz

[JN] Frühlingserwachen – Ist junge Liebe im Frühling nicht schön? Scheinbar genießen auch „L“ und „L“ sehr ausgiebig Ihr gemeinsames Glück und möchten es gerne dem ganzen Dorf mitteilen. Offenbar durch überkochende Gefühle, blind vor Herzensglück wurden sogar auf beiden Türen unseres Toilettencontainers die Lippenbekenntnisse und Liebesschwüre verewigt – Warum muss fremdes Eigentum massiv zerkratz werden, um solche Botschaften zu teilen? Auch mit dickem schwarzen Filzstift wurde im Inneren unserer Schutzhütte am Pützemichplatz rumgeschmiert — Liebe Liebenden – schreibt Euch doch klassisch einen Brief, mit einem Füller auf Papier, anstatt mit Gegenständen den Container und das Holzbauwerk zu beschädigen. Wenn jemand gerne dazu etwas sagen möchte oder sogar weiß, wer das junge Päärchen ist, kann sich gerne vertrauensvoll an uns wenden.  Vielleicht melden sich „L“ und „L“ auch bei uns, weil das schlechte Gewissen zwickt?

[vermisst] -?- … wir suchen unsere Plakette … !

[IN & OUT] … ganz klar OUT — nur 40 Wochen, oder 282 Tage, oder 406.080 Minuten zierte die Medaille unseren Dorfeingang. (Bericht vom 22.05.2020) 24.364.800 Sekunden hat es gedauert, bis „jemand“ unser Golddorfschild entfernt hat. Was geht in den Menschen vor, die solch eine robuste, fest installierte Metallplatte von einem Stein herunterreißen und mitnehmen ? …. Sind es die paar Euro für den Metallwert ? …… Ist es blinde Zerstörungswut ? …. Fühlen sich ein paar „Halbstarke“ besonders kräftig um der blinden Zerstörungswut zu frönen ? ….

Vielleicht ziert nun das Schild einen Partykeller oder eine Garage …. Fühlst „Du“ Dich gut dabei das Schild nun zu präsentieren ? …Es liegt so viel ungesehene Arbeit und Herzblut in diesem Projekt, was schließlich und auch endlich mit dem Ehrenpreis „Golddorf“ belohnt wurde – und nun wurde die Tafel einfach entfernt. Nein, wir haben das Schild nicht bezahlt. Es wurde gesponsort von Freunden und Gönnern, die ihren Anteil an der Auszeichnung haben. Dieses Schild gehört dem Dorf und seinen Bewohnern, denn nur daher wurde es uns verliehen … Ernst gemeinte und sachdienliche Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt und auch anständig entschädigt ……. Ach ja – der Ordnung halber ist natürlich auch die Polizei informiert und hat unsere Anzeige heute aufgenommen.

Quelle: J.Nowak (05.2020)

Ach, jetzt juckt das schlechte Gewissen ? Wir wollen unser Schild zurück und bieten dafür anonyme Übergabe im Dorf an – das Schild kann an der Kirche oder am Pützemichplatz abgelegt werden, alternativ natürlich gerne einer „Vertrauensperson“ übergeben werden. Dieser Aufruf darf gerne geteilt und veröffentlicht werden ! [JN]

❤️ Willkommen beim Heimatverein Happerschoß

[JN] Auf unserer Webseite finden Sie neben den Aktivitäten und Terminen des Heimatvereins viele wichtige Information rund um unser Dorf. Historische Bilder, die Info-Blätter und interessante Artikel über das Geschehen in Happerschoß, Information zu aktuellen Themen wie Dorfquelle, zum Freifunk und Feinstaubbelastung werden ebenso veröffentlicht wie Bilder von Arbeitseinsätzen und gemeinsamen Aktionen. Außerdem bieten wir Kontaktmöglichkeiten zur Reservierung unserer Freizeitanlage „Pützemichplatz“. Wir freuen uns über Ihren Besuch hier auf der Seite und wünschen Ihnen eine gute Zeit. Wenn Sie Fragen haben oder Anregungen können Sie uns gerne eine eMail schicken an unser Vereinspostfach: info@heimatverein-happerschoss.de

Eine sehr traurige Nachricht

Liebe Freunde,

mit einer sehr traurigen Nachricht müssen wir uns heute an Euch wenden. Sicherlich hat es sich schon herumgesprochen und Ihr wisst es bereits: Am vergangenen Freitag, 27. November ist unser Vorsitzender Frank Litterscheid völlig unerwartet von uns gegangen.

Wir wollen uns nun darauf konzentrieren, die gemeinsam begonnen Projekte und vom ihm langfristig vorgeplanten Ideen umzusetzen, unser Bauvorhaben am Pützemichplatz in die nächste Phase zu führen, die gemeinsamen Feierlichkeiten, unsere Veranstaltungen und Feste weiter zu organisieren. Das Zusammenleben im Dorf, gerade in den aktuellen schwierigen Zeiten, wollen wir weiter fördern und stärken. Frank hinterlässt eine tiefe Lücke im Heimatverein, die wir zwar niemals schließen können, aber gemeinsam uns an den erfolgreichen letzten Jahren orientieren sollten, um sein Werk fortzusetzen.

Aber nur gemeinsam können wir solche schweren Zeiten durchstehen – und so möchten wir zusammen mit Euch und Ihnen in die Zukunft blicken. Wir möchten weiterhin mit unseren Freunden und Nachbarn den regen und ehrlichen Austausch pflegen, uns treffen, gemeinsame Veranstaltungen durchführen und so nicht nur lokal, sondern regional Freundschaften stärken. Niemand wird alleine gelassen, denn zusammen sind wir stark und können die Welt ein bisschen besser machen. Und der Mut und die Freude, genau das zu machen, wächst eben auch durch Euch und Eure Freundschaft und Unterstützung.

In tiefer Trauer

Heimatverein Happerschoß

P.S. Frank wird am Donnerstag, 10. Dezember auf dem Friedhof in Happerschoß beigesetzt. Auf Wunsch der Familie dürfen anstelle von zugedachten Blumen gerne der Heimatverein Happerschoß (DE26 3706 9520 6010 6720 13 oder die Deutsche Krebshilfe DE65 3705 0299 0000 9191 91 mit einer Spende bedacht werden. Kennwort: Frank Litterscheid

Kein Sankt-Martinszug – Geschenke gab es dennoch

(Archivbild aus 2019)

Der Heimatverein hätte gerne den Sankt Martinszug wie in den Vorjahren am 10. November durchgeführt. Bei über 500 Teilnehmern wären die Corona-Auflagen jedoch nicht einzuhalten gewesen. Um zumindest ein wenig „Sankt-Martins-Stimmung“ ins Dorf zu bekommen, hatten wir gebeten am 10.11.2020 bunte Laternen vor die Häuser bzw. in die Fenster zu stellen. Einige wenige hatten sich viel Mühe gegeben und ihre Gärten und Fenster wunderschön geschmückt.

(Sankt Martin im Kindergarten Sankt Remigius)

Mit dem Geld aus der Haussammlung haben wir in den vergangenen Jahren Weckmänner gekauft, die dann nach dem Zug auf dem Pützemichplatz an alle Kinder verschenkt wurden. Auch das gab es in diesem Jahr nicht. Aber so ganz leer ausgehen sollten die Kinder dann doch nicht. Zumindest die Kindergartenkinder sollten was bekommen. Mit dem katholischen Kindergarten Sankt Remigius wurde vereinbart, dass dieser Weckmänner  besorgt, deren Kauf der  Heimatverein mit einer Spende in Höhe von 100,-€ unterstützte.

 

Der U-3-Kindergarten „Gänseblümchen“ entschied sich für was Gesundes. Hier bekam jedes Kind Mandarinen, Äpfel, Bananen und einen Saft.

Für 2021 wünschen wir uns, dass wir dann gemeinsam mit dem Sankt Martin wieder durch das Dorf ziehen und dabei die bekannten Lieder singen können.

⛔ Sankt Martin zieht nicht …

Bildquelle: J.Nowak

[JN] Absage mit schwerem Herzen – der Umzug im Dorf mit Kindern und Kapelle entfällt in diesem Jahr. Viele Kinder dicht an dicht, das Pferd voran welches den Sankt Martin trägt, bunte Laternen, Fackeln und die gemeinsam mit der Kapelle angestimmten Lieder, eine wunderbare, warme Vorstellung. „Zusammen am Feuer stehen ? Die Weckmann-Verlosung auf dem Pützemichplatz ? Geht das in diesem Jahr ?“ haben wir uns als Organisatoren gefragt. Die Stadt erlaubt derzeit grundsätzlich die Umzüge, ohne Kapelle und ohne Gesang mit Hygienekonzept und Mindestabstand. Doch so lässt sich bei besten Willen diese Feierlichkeit des christlichen Brauchtums nicht durchführen.

Dieser rote Strich durch den roten Mantel tut weh – und damit sagen wir eine weitere und traditionelle Veranstaltung im Dorf ab. Ganz aktuell steigen derzeit die Corona-Fälle wieder stark an und umso wichtiger ist es, dass wir Stellung beziehen und alles uns Mögliche machen, für Eure Gesundheit und Sicherheit zu sorgen. Wir fühlen uns verantwortlich – und sagen daher den Zug ab.

Wir bitten aber alle Anwohner im Dorf zum Ehrentag von Sankt Martin die Vorgärten und Häuser zu schmücken – Laternen und Fackeln sollen Happerschoss erleuchten und wenigsten ein kleines bisschen das Gefühl vermitteln. Wir sind uns der Größe und Tragweite der Entscheidung bewusst – aber hoffen auf Ihr und Euer Verständnis in diesen ungewöhnlichen Zeiten auch Kultur und Brauchtum auszusetzen.