Rückblick 2025

Arbeitseinsatz an unser 3-Dörfer-Linde 15.03.2025

[JN] Am gestrigen Samstag (15.03.2025) trafen sich drei Abordnungen der Dörfer zum Arbeitseinsatz an unser 3-Dörfer-Linde. Im letzen Jahr wurde am Rad- und Wanderweg eine Winterlinde zusammen von den drei Heimatvereinen aus Allner, Weingartsgasse und Happerschoß gepflanzt. (wir berichteten). Nun sollte noch Stammholz, welches uns der Bauhof Hennef von Fällungsarbeiten zur Verfügung gestellt hat, als natürliche Sitzgelegenheit rund um den Baum gelegt werden. Schöne, knorrige Stämme von Robinien waren dort bereits abgelegt worden, aber heute sollten diese ausgerichtet, auf Gehrung gesägt und anschließend mit 2cm dicken Eisenbolzen im Boden gegen wegrollen gesichert werden. Nachdem mit viel Augenmaß und fachlicher Anleitung von Tobias Kelm aus Weingartsgasse der erste Stamm ausgerichtet war, folgten die weiteren fünf Stämme nach und nach. Sobald ein Stamm ausgerichtet und zugeschnitten war, wurden zwei 20mm Löcher durch das Holz gebohrt und mit unzähligen Hammerschlägen das Muniereisen durch den Stamm in den Boden getrieben. Nach insgesamt sechs Baumstämmen war die neue Einfassung unseres Baumes fertig.

Am Nachmittag wurde die innere Fläche noch mal aufgelockert und abgeharkt, eine naturbelassene, heimische Wildkräutermischung eingesäät und mit der Rolle eingewalzt. Auch der Baum bekam eine ordentliche Portion Wasser zu trinken. Perfekt versorgt mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten wurde das Team auch – und so saßen wir in der herrlichen Nachmittagssonne auf den Stämmen und ließen uns Kaffee, Kaltgetränke und Brötchen schmecken. Notiert Euch den Termin für ein kleines Einweihungsfest am Baum: 04. Mai 2025. Wir wollen uns recht herzlich bei allen Menschen bedanken, die uns bei dem tollen Projekt unterstützen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man auch über die Dorfgrenzen hinaus gemeinsam ein solches Projekt planen und umsetzen kann.


Hennef schwingt den Besen

[JN] Bei herrlichem Frühlingswetter und wohlwollenden Temperaturen trafen sich heute die freiwilligen Helfer*innen pünktlich um 10 Uhr auf dem Dorfplatz. Der strahlende Sonnenschein sorgt bei Groß und Klein für gute Laune und schnell waren die Sammelgruppen eingeteilt. Mit großer Freude stellten wir fest, dass es von Jahr zu Jahr immer mehr Kinder gibt, die mit Ihren Eltern durch das Dorf gehen und sich an der Aktion fleißig beteiligen. Mit Greifern, Handschuhen, Müllsäcken und Warnwesten ausgestattet schwärmten die Gruppen in Ihre Bezirke aus und verteilten sich im und um Happerschoß herum. Nach gut 2,5 Stunden kehrten dann die Ersten zurück und am Pützemichplatz ein, wo der Heimatverein eine Stärkung vorbereitet hatte.

Es gab viele staunende Gesichter, da unsere ehemalige Schutzhütte nun als Vereinsheim hergerichtet ist. Zwar sieht und hört man noch die Baumaßnahmen (Es wurde auch heute wieder fleißig vom Bauteam gewerkelt), aber die großen Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.

Leckereien vom Grill und kalte & warme Erfrischungsgetränke für Groß und Klein gab als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit. Gemütlich auf unserem Pützemichplatz in der Sonne sitzend (und bei zwei oder drei kleinen Regentröpfchen) ließen wir den erfolgreichen Tag ausklingen, während die Kinder unermüdlich im Gebüsch, auf der Rutsche und auf der neuen Spielfläche toben konnten.

Stadtweit beteiligten sich wohl fast 1.900 Helfer*innen an der diesjährigen Müllsammelaktion und es wurden c.a. 50 Kubikmeter Müll gesammelt. Wir konnten in und um unser Dorf herum mit 50 Freiwilligen ebenso einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten. Herzlichen Dank an Alle, die auch in 2025 diese Aktion unterstützen und geholfen haben.


Mitgliederversammlung 2025

[JN] Am vergangenen Mittwoch (26. März 2025) hatte der Heimatverein zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Nach den umfangreichen Baumaßnahmen der letzten Monate konnten die meisten Anwesenden das erste Mal unser fast fertiges Vereinsheim bestaunen. Der Saal füllte sich schnell mit fast 50 Personen und um 19 Uhr eröffnete der Vorsitzende Jens Nowak die Versammlung. Nach der Begrüßung unserer Ehrenmitglieder und Gäste, Bürgermeister Mario Dahm und Walter Keuenhof als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine, wurde schweigend allen Verstorbenen gedacht. Anschließend wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung offiziell festgestellt. Interessante Themen zu Agri-PV, Windkraft, Glasfaserausbau und Straßensanierung hatte der Bürgermeister mitgebracht, und so bot sich nach seinem Vortrag die Gelegenheit, direkt Fragen an ihn zu stellen.

Unser Geschäftsführer, Jürgen Siebert, verlas den Geschäftsbericht. Hier zeigt sich wieder einmal, wieviel der Heimatverein alljährlich leistet. Nicht nur die großen und bekannten Veranstaltungen im Dorf, auch die Pflegearbeiten der Grünanlagen, Arbeitseinsätze, Besuche zu Geburtstagen und viele andere Pflicht-Termine über das ganze Jahr verteilt werden von den Mitgliedern geleistet. Herr Siebert dankte nach seinem Vortrag allen Helfer*innen, die sich unermüdlich für Happerschoß und den Heimatverein engagieren.

Die harten Fakten sowie unser Kassenergebnis für das vergangene Jahr wurden von unserer Kassiererin Rosi Dreckmann vorgetragen. Bleistiftspitze Buchführung seit vielen Jahren zahlt sich aus, und so kann der Heimatverein auf eine solide Kassenführung und einen wohlüberlegten Haushalt zurückblicken. Auch wenn im kommenden Jahr die Zahlen anders aussehen werden (unser Anteil der Fördermaßnahme Pützemichplatz wird dann in der Buchführung deutlich mit hohen Investitionen auftauchen) so sind diese Ausgaben bereits seit Jahren geplant und vorbereitet. So fiel auch der Bericht der Kassenprüfung durch Jenny Litterscheid und Susanne Heyd aus. „Einwandfreie und lückenlose Buchführung, transparente Kasse und vollständige Belege“ wurden unseren beiden Kassiererinnen Rosi Dreckmann und Gudrun Siebert bescheinigt.

Die Entlastung des Vorstandes übernahm Herr Walter Keuenhof. Er hob das besondere Engagement vom Heimatverein nochmal deutlich hervor, über die Dorfgrenzen hinaus kann man sich auf den Heimatverein Happerschoß verlassen und diesen in vielen Belangen als innovativen Vorreiter betrachten. Nach den vorgetragenen Berichten des Vorstandes empfahl er daher die Entlastung für das vergangene Geschäftsjahr. Die anwesende Versammlung stimmte ohne Gegenstimmen dafür (nur der Vorstand enthielt sich).

Alle zwei Jahre stehen die Wahlen im Heimatverein an. Hier hatte sich Herr Keuenhof auf Anfrage vom Vorstand bereit erklärt, die Leitung zur Wahl des Vorsitzenden zu übernehmen. Aus der anwesenden Versammlung gab es keine weiteren Vorschläge für das Amt des Vorsitzenden und so wurde Jens Nowak erneut einstimmig in das Amt gewählt. Er nahm die Wahl an und dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Anschließend übertrug Keuenhof das Amt der Wahlleitung dem Vorsitzenden, der die weiteren Ämter im geschäftsführenden Vorstand durch offene Abstimmung besetzte. Es gab keine Veränderung zu den Vorjahren, und so wurden neben Jürgen Siebert als Geschäftsführer auch Rosi Dreckmann und Gudrun Siebert in den Positionen bestätigt.

Es folgte nun die Neuwahl des Beisitz.  Hier ergaben sich kleinere Veränderungen durch Ab- und Zugänge. Um die Arbeit des Heimatvereins auf mehr Schultern zu verteilen und auch für die Zukunft sich breitbeinig aufstellen zu können hatten wir im Vorfeld lange überlegt, wer für den Beisitz geeignet scheint. Zuerst wurden alle Mitglieder, die weiterhin im Beisitz bleiben wollen, en gros wiedergewählt. Anschließend kamen aus der Versammlung noch weitere Vorschläge. Namentlich wurden die Eheleute Hölscher, Volker Sitter, Jochen Weber und Sebastian Pätzold in den Beisitz gewählt. Trotz Abwesenheit mancher Kanditaten konnte gewählt werden, da alle sich im Falle einer Wahl bereits im Vorfeld bereit erklärten, das Amt anzunehmen. Als Kassenprüferin wurde Susanne Heyd für eine weitere Amtszeit bestätigt, als zweiten Kassenprüfer wählte die Versammlung Herrn Martin Hauck. Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Ehrenmitgliedern (die per Satzung festgelegt dem Beisitz angehören) nun auf eine erfolgreiche und spannende Zukunft mit dem Verein.

Für viele Jahre ehrenamtliches Engagement muss man zwischendurch ein deutliches „Dankeschön“ bekommen. Der Vorstand hat daher in diesem Jahr wieder Vorstandsarbeit gewürdigt. Mit einem Gutschein für den lokalen Einzelhandel bedankten sich Vorsitzender und Geschäftsführer bei nachfolgenden Mitgliedern:

  • für 10 Jahre Vorstandsarbeit: Martin Burkhardt, Rosi Dreckmann, Jens Nowak
  • für 15 Jahre Vorstandsarbeit: Gudrun Siebert
  • für 20 Jahre Vorstandsarbeit: Karl-Heinz Schmidt
  • für 30 Jahre Vorstandsarbeit: Bernd Pützstück

Im vorletzten Punkt der Tagesordnung hatten alle Mitglieder die Möglichkeit, eigene Wortmeldungen einzubringen, Fragen zu Stellen oder sonstige Beiträge an den Vorstand heranzutragen. Anschließend bedankte sich der Vorsitzende nochmals bei allen Anwesenden und deutlich hervorgehoben bei der „Rentnergang“ die viele Jahre unermüdlich uns unterstützt und mit Wissen und Taten das Vereinsleben mit gestaltet. „Es ist ein sehr gutes Gefühl, das so viel Erfahrung dem Dorf und dem Verein zur Seite steht.“ sagte Nowak.  Die diesjährige Jahreshauptversammlung wurde damit von ihm offiziell geschlossen und der gemütliche Teil der Veranstaltung eingeleitet. Jürgen Siebert und Jens Nowak hatten auch für dieses Jahr einen Bildervortrag vorbereitet. Chronologisch aufsteigend wurden dieses Mal Bilder aus den Jahren 1965, 1975, 1985, 1995, 2005, 2015 und 2025 gezeigt. Viele „aaaah“ und „ooh“ und „ach damals“ und „joa datt wor doa und doa“ sorgten für reichlich wache und verblasste Erinnerungen und ganz viel Gesprächsstoff.


Einweihung 3-Dörfer-Linde

[JN]  Gestern fand die Einweihung unserer Drei-Dörfer-Linde statt. Zusammen mit Bürgermeister Mario Dahm und vielen Vertretern der lokalen Politik feierten die drei Dörfer an der Winterlinde den Beginn einer neuen Tradition. Die Vorsitzenden der Heimatvereine aus Weingartsgasse (M.Beielschmidt), Allner (R.Lindner) und Happerschoß (J.Nowak) begrüßten die rund 80 anwesenden Gäste mit einer kleinen Festrede. Nach dem obligatorischen Faßanstich gegen 11 Uhr mit dem Bürgermeister gab es anschließend genug Zeit für Leckereien vom Grill und viele tolle Gespräche am Baum. Ausdrücklich bedanken wir uns bei Tobias Kelm aus Weingartsgasse und der Firma Cum Natura sowie der Stadt Hennef für die kompetente und ausdauernde Unterstützung bei unserem Herzensprojekt.

Wir freuen uns daß ein toller Beitrag geleistet wurde, um nicht nur im eigenen Dorf sondern über die Grenzen hinaus Ehrenamt zu leben und Traditionen fortzuführen. Die Linde steht für Frieden, Hoffnung und Liebe, und soll von nun an Begegnungstätte für alle Menschen aus unseren drei Dörfern sein.


Ankündigung Arbeitseinsatz

[JN] Kleine Erinnerung: Heute (17. Mai) findet ab 10.00 Uhr am Spielplatz „Zwergenburg“ in Happerschoß ein Arbeitseinsatz statt. Beete werden gereinigt, aufgeräumt, Unkraut gezupft, gekehrt. Helfende Hände sind sehr gerne gesehen. WIr freuen uns auf bekannte und neue Gesichter. Keine Angst, schaut gerne mal vorbei und macht mit. Herzlichen Gruß 🍀


Einweihungsfest Vereinsheim

[JN] Kran, Flatterband, Werkzeug, Bagger, Handwerker*innen und Baustellenlärm am Pützemichweg in Happerschoß sind nun verschwunden …. Gestern war es endlich soweit – wir konnten die offizielle Einweihung unseres neuen Vereinsheims feiern! Nach vielen Jahren der Planung, Organisation, Anträgen und gemeinsamer Arbeit war dieser Tag ein ganz besonderer Meilenstein für den Heimatverein.

Die Feierlichkeiten begannen um 17.30 Uhr, als der Vorstand, geladene Unterstützer und Vertretungen der beteiligten Firmen sich am neuen Vereinsheim am Pützemichplatz einfanden. Die Atmosphäre war von Vorfreude und Begeisterung geprägt. Schon beim Betreten des Platzes wurde deutlich, wie viel Herzblut und Engagement in diesem langjährigen Projekt stecken.

Zu Beginn fand die offizielle Begrüßung statt. Unser Vereinsvorsitzender hieß alle herzlich willkommen und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben. Schnell aber übergab er das Wort an unseren Geschäftsführer Jürgen Siebert, der maßgeblich das Projekt nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Frank Litterscheid (2020) übernommen, zu Ende gedacht und gebracht hat. Besonders wurde die Unterstützung durch das Bauteam, Helfer, Spender und Unterstützer gewürdigt. Nach der Begrüßung folgte eine kleine Ansprache, in der die Geschichte des Vereins, die Schwierigkeiten und Herausforderungen während des (Um-)Bauprozesses und die Bedeutung des neuen Heims für das Dorf und die Gemeinschaft hervorgehoben wurden. Auch ein Grußwort von unserem Ehrenmitglied Bernd Pützstück wurde vorgelesen. Unser Bürgermeister Mario Dahm ließ es sich nicht nehmen, ebenso mit netten Worten das Projekt zu würdigen und die Arbeit vom Heimatverein zu loben.

Im Anschluss an die offiziellen Reden begann der gemütliche Teil des Tages. Bei tollen Gesprächen, und einem angenehmen Beisammensein konnten sich alle Beteiligten austauschen, neue Kontakte knüpfen und alte Freundschaften vertiefen. Es wurde viel gelacht, erzählt (… und in der Erinnerungen gekramt) und gemeinsam gefeiert. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt. Es gab eine vielfältige Auswahl an Speisen vom Grill, bunte Salate und Getränken, die bei den Gästen für gute Stimmung sorgten.

Das neue Vereinsheim bietet uns nun vielfältige Möglichkeiten: Es ist ein Ort, an dem wir unsere Aktivitäten ausbauen, neue Projekte starten und gemeinsam schöne Momente erleben können. Es ist mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Symbol für unsere Gemeinschaft, unsere Verbundenheit und unsere Zukunft. Auch die neue multifunktionale Spielfläche wurde gestern mit der ersten Partie Schach vom Vorsitzenden und seiner Tochter eingeweiht. Wir sind sehr stolz mit Euch gemeinsam diesen Meilenstein in der Geschichte des Heimatvereins setzen zu können.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen danken, die zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben – sei es durch tatkräftige Unterstützung, Spenden, Förderprogramme, kreative Ideen oder einfach durch die Anwesenheit bei den Arbeitseinsätzen. Ohne das ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung aller wäre die Vollendung dieses Projektes wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Es gibt natürlich noch ein paar „kleine“ Baustellen, die jetzt während der Arbeitseinsätze Mittwochs abgearbeitet werden.

Abschließend blicken wir voller Freude und Zuversicht in die Zukunft. Der Pützemichplatz und das Vereinsheim sind nun unser gemeinsames Zuhause, in dem wir weiterhin wachsen, uns austauschen und gemeinsam schöne Erinnerungen schaffen werden. Wir freuen uns auf viele weitere Veranstaltungen, Feste und gemeinsame Momente in Happerschoß.


Umweltsensor an der 3-Dörfer-Linde

[JN] Wer sich für Umweltdaten, Klima, und Pflanzen interessiert kann gerne mal hören, was unsere “Drei-Dörfer-Linde” so zu erzählen hat. Der Baum wurde im November 2024 von den drei Heimat- & Bürgervereinen aus Allner, Weingartsgasse und Happerschoß gepflanzt und soll nun ein Symbol für Frieden, Vertrauen und Freundschaft zwischen den Dörfern sein.

In der Phase von Erderwärmung und Klimawandel ist es sehr interessant ganz lokal zu beobachten, wie sich der Boden mit und ohne Regen verändert und Pflanzen besser oder schlechter wachsen. Die Stadt Hennef hat dem Verein dasdigidings e.V. einen Boden-Sensor zur Verfügung gestellt, der  an der Winterlinde oberhalb von Allner und Weingartsgasse angebracht wurde. Per LoRaWAN Funktechnik sendet dieses Gerät alle 20 Minuten die letzten Messwerte. Dasdigidings kümmert sich dann um die Weiterleitung und Aufbereitung der Daten, die öffentlich für interessierte Bürger*innen einsehbar und abrufbar sind. Auch der Heimatverein hat den Sensor auf seiner Internetseite eingebunden:  [hier klicken]

Wir würden uns freuen, wenn diese Idee sich verbreitet. Wahrscheinlich muss man lokale Veränderungen erst sichtbar machen, bevor sich einige davon überzeugen lassen, wie schlecht es bereits heute um unsere Natur bestellt ist. Danke an alle Beteiligten und Unterstützer in diesem kleinen Projekt.


Heimatpreis NRW

[JN] Als im vergangenen Jahr unsere Winterlinde gepflanzt wurde, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Projekt so viel öffentliche Aufmerksamkeit auch außerhalb unserer drei Dörfer auf sich ziehen würde. Gestern fand im Kurpark Hennef zum ersten Mal der „Markt der Möglichkeiten“ statt – eine tolle Gelegenheit für Vereine und Organisationen, sich zu präsentieren und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Die Vielfalt der Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Umweltschutz über Kinder- und Jugendarbeit, Kirchen, Sport bis hin zu Bildung und Seniorenprogrammen – zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig man sich im Ehrenamt einbringen kann.

Besonders gespannt waren alle auf den Programmpunkt „Heimatpreis NRW“. Dieser Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Kommunen dabei, ehrenamtliches Engagement im Bereich Heimat zu würdigen. Das Land stellt dafür finanzielle Mittel bereit, um Vereine, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zu ehren, die sich besonders für ihre Stadt, ihr Viertel und die Menschen vor Ort einsetzen. In diesem Jahr wurden erstmalig gleich drei Vereine mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, weil ihr gemeinschaftliches Projekt „Drei-Dörfer-Linde“ die Fachjury sofort überzeugte. Wie bereits berichtet, hatten die Vorsitzenden der drei befreundeten Vereine aus Allner, Weingartsgasse und Happerschoß im November 2024 eine Winterlinde am neuen Radweg zwischen den Dörfern gepflanzt. Bürgermeister Mario Dahm lobte das Engagement, das über die Grenzen der Dörfer hinaus wirkt.

An dieser Stelle möchten wir auch unserem Maiclub aus Happerschoß herzlich gratulieren! Unter der Präsidentschaft von Benedikt König wurde der Verein von der Jury auf den dritten Platz gewählt und darf sich ebenfalls über einen Pokal freuen. Der erste Preis ging an den Verein Kurtheater Hennef e.V. – herzlichen Glückwunsch vom Heimatverein!


die lange Tafel

[JN] „Drittes Mal ist Tradition“ ist eine rheinische Redewendung, die besagt, dass etwas, das beim ersten Mal ausprobiert wurde, beim zweiten Mal zur Wiederholung und beim dritten Mal zur Tradition wird. Zur dritten Ausgabe der „langen Tafel“ auf dem Dorfplatz in Happerschoß wird am Sonntag, 13. Juli geladen. Alt und Jung treffen sich an einem langen, festlich gedeckten Tisch, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Die Spielregeln sind ganz einfach: Jeder bringt für sich selbst sein Besteck und Geschirr mit. Außerdem etwas zu Essen und zu trinken damit ein reichhaltiges und buntes Buffet, was zum Schlemmen und Verweilen einlädt, entsteht. Um 11 Uhr geht’s los, und wir hoffen auf gutes Wetter, um gemeinsam mit Ihnen und Euch ein paar schöne Stunden zu verbringen. Rückfragen an: Martina Ohlrogge, Janina Burkhardt, Dieter Burkhardt-Elbing


das Kreuz gehört zu Happerschoß

Gemeinsame Projekte zahlen sich aus. Neben der gemeinsamen Initiative von Allner, Weingartsgasse und Happerschoß zur Pflanzung der „Drei-Dörfer-Linde“, hat der Heimatverein Happerschoß gemeinsam mit dem Jugendwerk Sankt Ansgar und der Stadt Hennef nun das fast schon vergessene Kreuz, welches viele Jahre auf dem Sankt Ansgargelände gestanden hat,  auf unserem Friehof wieder aufgestellt.

Die Initiative ging von Herrn Hartmann aus, der das zwischengelagert Kreuz, entdeckte und von der Werkstatt in Sankt Ansgar restaurieren ließ. Das Umweltamt der Stadt Hennef fragte beim Heimatverein an, ob wir bei der Standortwahl und der Aufstellung des Kreuzes behilflich sein könnten. Da Sankt Ansgar seit 1959 in Happerschoß angesiedelt ist und somit seit vielen Jahrzehnten Teil unseres Dorfes ist, haben wir unsere Unterstützung gerne zugesagt. Nach vielen Gesprächen und Ortsterminen wurde schließlich der ideale Standort gefunden.

Auf dem Friedhof in Happerschoß befindet sich eine Gräberreihe mit Verstorbenen des Jugenddorfes. Am Anfang des Weges zu diesen Gräbern wurde am 07.07.2025 im Rahmen einer kleinen Feierstunde das Kreuz aufgestellt und eingeweiht. Bürgermeister Mario Dahm,Vertreter des Umweltamtes, leitende Vertreter von Sankt Ansgar, der Vorstand des Heimatvereins, Vertreter der katholischen Kirchengemeinde Sankt Remigius sowie einige Bürger aus Happerschoß fanden sich hierzu am Kreuz ein.

Zur Dokumentation der Geschichte zu diesem Kreuz hat der Heimatverein eine Stele angefertigt, die in den kommenden Tag neben dem Kreuz aufgestellt werden soll. Die Stele wurde von unserem Vorstandsmitglied Holger Eiardt gestiftet.


Stele Nummer 13

[JN] Ein weiteres historisch wertvolles Objekt wurde nun auch mit einer Info-Stele bereichert. Das lange vergessene, jetzt renovierte und wieder aufgestellte Holzkreuz vom Sankt Ansgar Gelände wurde in einer kleinen Feierstunde auf dem Friedhof Happerschoß an seinem neuen Standort Anfang Juli geweiht. Nach diesem Festakt (wir berichteten) hat der Heimatverein in einem Arbeitseinsatz am 23. Juli eine weitere Info-Stele aufgestellt, die die Herkunft des Kreuzes erklärt. Das nun fast zwei Jahre andauernde Gemeinschaftsprojekt von CJG St.Ansgar, Stadt Hennef und Heimatverein Happerschoß ist damit endlich auch abgeschlossen.

Eine Stele ist eine kleine, meist steinerne oder metallene Tafel, die an einem bestimmten Ort wichtige Informationen oder Erklärungen bietet. Sie dient dazu, Besucher und Dorfbewohner über die Geschichte, Bedeutung oder Besonderheiten dieses Ortes zu informieren. Kurze und verständliche Informationen auf einer Stele sind besonders wichtig, weil sie schnell und einfach zu erfassen sind. So können Gäste und Einheimische hier mehr über die Geschichte des Kreuzes und die Verbindung zum Dorf erfahren, ohne lange Texte lesen zu müssen. Das fördert das Bewusstsein für die lokale Geschichte und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Diese, mittlerweile 13. Info-Stele im Dorf, wurde von Vorstandsmitglied Holger Eiardt gestiftet, und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei ihm bedanken. Seine engagierte Zuwendung ist von großem Wert für die Bewahrung unserer Geschichte und das Gemeinschaftsgefühl in Happerschoß.

Standort, Inhalt und weitere Informationen zu den übrigen Stelen im Dorf finden Sie auf unserer Internet-Seite unter der Rubrik „Der Verein“ auf der Seite  „Infotafeln“. [LINK] Wir haben Ihr Interesse geweckt? Es gibt noch weitere, geschichtsträchtige Orte und Objekte im Dorf, die sicher eine Infotafel verdient haben. Sprechen Sie uns gerne dazu an.


Pützemichfest 2025

[NH] Welch wunderbare Tradition! Wie jedes Jahr fand am 3. Samstag im August unser traditionelles Pützemichfest auf dem Pützemichplatz statt. Beim Aufbau in den Tagen davor hatten die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer doch ordentlich mit einer extremen Hitzeperiode zu kämpfen. Umso mehr waren wir froh, dass pünktlich zum Fest das Wetter umschlug: angenehmere Temperaturen, ab und an auch etwas Sonnenschein und bestes Feierlaune-Wetter machten das Wochenende perfekt.

Und die Happerschoßer ließen sich nicht lange bitten: Der Platz füllte sich schnell mit gut gelaunten Gästen und auch die heilige Messe am Samstagabend war gut besucht. Information für unsere Mitglieder und interessierte Mitbürger Ob jung oder alt – alle genossen das Zusammensein, das Plaudern, das Wiedersehen. Für die Kinder waren Hüpfburg und Spiele der Renner, während die Erwachsenen bei kühlen Getränken und leckerem Essen die Gemeinschaft feierten. Besonders beliebt war einmal mehr der traditionelle Schinkenbraten vom Buchenholzfeuer. Wie erwartet war er heiß begehrt und ruckzuck ausverkauft – ein kulinarisches Highlight, das einfach zum Pützemichfest dazugehört. Feierlich eröffnet wurde das Fest durch den Fassanstich von Bürgermeister Mario Dahm, der gemeinsam mit unserem Vorsitzenden Jens Nowak den Zapfhahn setzte.

Von da an hieß es: anstoßen, genießen und feiern! Ein ganz besonderer Moment war die Verleihung der Auszeichnung „Ehrenamt des Monats August 2025“ an Jens Nowak. Bürgermeister Mario Dahm überreichte die Ehrung direkt auf unserem Fest. Vorgeschlagen vom Verein dasdigidings e.V. wurde damit Jens’ Engagement gewürdigt, das Tradition und Moderne verbindet: vom Einsatz für unsere Dorfgemeinschaft bis hin zur digitalen Aufbereitung von Geschichte und Workshops für digitale Bildung. Eine tolle Anerkennung, die zeigt, wie viel fältig Ehrenamt sein kann. Mit Musik, guten Gesprächen und fröhlicher Stimmung klang das Wochenende aus.

Wir sagen danke an alle Helferinnen und Helfer, die beim Auf- und Abbau, beim Grillen, Zapfen, Spülen, Kuchenbacken und vielem mehr dabei waren. Ohne euch gäbe es kein Pützemichfest. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön gilt auch den vielen Kuchenspendern aus dem Dorf, die das Nachmittagsbuffet am Sonntag bereicherten. Schon jetzt freuen wir uns aufs nächste Jahr – wenn es wieder heißt: Gemeinsam feiern, gemeinsam anpacken! Tipp: Den 3. Samstag im August schon mal im Kalender Vormerken!


Ehrenamt des Monats

Beim Pützemichfest des Heimatvereins Happerschoß e.V. überreichte Bürgermeister Mario Dahm Jens Nowak die Auszeichnung „Ehrenamt des Monats August 2025“. Extra für diese Überraschung reisten zahlreiche Mitglieder des Vereins dasdigidings e.V. an, die ihn für diese Auszeichnung vorgeschlagen hatten. Ein würdiger Rahmen für einen, der Tradition und Digitalisierung verbindet.

Engagement für Dorf und Digitalisierung

Jens Nowak engagiert sich vielseitig als Vorsitzender des Heimatvereins Happerschoß und als aktives Mitglied von dasdigidings in Hennef. Im Heimatverein setzt er sich für die Pflege der Dorfgemeinschaft ein, digitalisiert die Heimatgeschichte und fördert die Zusammenarbeit mit Nachbarorten.

Bei dasdigidings bringt sich Jens Nowak seit der Gründung aktiv ein. Er organisiert Ferienworkshops für Kinder und Jugendliche, etwa zum Bau von CO₂-Ampeln, und unterstützt den Aufbau von Freifunk-Netzwerken, die kostenloses Internet in ländlichen Gebieten ermöglichen. Zudem setzt er sich für die digitale Ausstattung der Dörfer ein, immer mit dem Ziel, Teilhabe und Bildung zu fördern.

dasdigidings e.V. – Digitale Bildung und Infrastruktur

Der Verein dasdigidings e.V. engagiert sich seit 2020 für digitale Teilhabe und Bildung. Mit Workshops und Ferienangeboten schafft der Verein niedrigschwellige Zugänge zu Technik. Zudem organisiert der Verein Schulungen für Multiplikatoren, um Wissen weiterzugeben. Dasdigidings ist ebenfalls Teil vom Lesenetz Hennef.

Aktuell sucht dasdigidings finanzielle Unterstützung für ein neues Vereinsheim, um die wachsende Arbeit fortzuführen. Weitere Informationen unter: www.dasdigidings.de.


e-Bike Schulung in Happerschoß

Bei bestem Fahrradwetter wurden die zehn Teilnehmer des E-Bike Kurses in Happerschoß von den Polizeihauptkommissaren Hesse und Neuhaus aus Siegburg intensiv geschult. Die Profis der Verkehrsunfallprävention der Polizei Rhein-Sieg haben es sich auf Einladung des Heimatvereins nicht nehmen lassen und informierten die stolzen, teils neuen Besitzer eines E-Bikes, in kurzer Theorie im Feuerwehrhaus Happerschoß, bevor es dann auf dem Schulhof der Regenbogenschule an die Praxis ging.

Sicheres Fahren auf dem E-Bike stellt viele – und nicht nur lebensältere Menschen – vor echte Herausforderungen. Man fährt schneller als gewohnt, muss aus höheren Geschwindigkeiten abbremsen und auch das Kurven – und Überholverhalten will gelernt sein. All dieses konnten die Radler in mehreren Runden auf dem originell und abwechslungsreich gestalteten Parcours simulieren. Die fachkundigen Anweisungen und Tipps der Profis führten zielsicher zu ständig steigender Sicherheit der gut gelaunten Radlertruppe. Auch das herausfordernde Anfahren an einer Steigung auf geschottertem Untergrund meisterten die Radler im Nu. Größte Schwierigkeit war tatsächlich das „Austreiben“ liebgewonnener, aber nicht ganz optimaler Verhaltensweisen, welche die engagierten Radler sich im Laufe ihres Lebens angewöhnt haben. Aber man muss ja auch noch Ziele haben … .

Zukünftig sollen diese, für die Teilnehmer kostenlosen Sicherheitsschulungen durch die Kommunen als 2-Tages Kurse angeboten werden. Wir bleiben dran!


Ausflug nach Stadt Blankenberg

[JN] Am vergangenen Sonntag (21.September) machte der Vorstand eine Exkursion nach Stadt Blankenberg an der Sieg. Der persönlichen Einladung von Walter Keuenhof folgten wir sehr gerne und so empfing er uns am großen Parkplatz hinter dem Katharinentor.

Nach der herzlichen Begrüßung ging es los mit einer historischen Tour durch die Stadt. Walter verfügt über ein schier unbegrenztes Wissen über die Stadt und ihre Geschichte und so referierte er über die Entstehung und Wiederbelebung vom Weinbau, die Kirche, über Münzen aus dem Mittelalter und über die Entstehung der Burg auf dem Felssporn weithin sichtbar hoch über der Sieg. Gemeinsam mit Bernd Pützstück brachte er uns die Historie zurück in die Gegenwart und so erfuhren wir von den Zwieträchten der verschiedenen Grafen, Familienstreitigkeiten und anderen, längst vergangenen Gegebenheiten. Aber auch die jüngere Geschichte wurde beleuchtet, und so erfuhren wir zum Beispiel, warum das Dorf Blankenberg immer noch den Zusatz „Stadt“ im Namen tragen darf: „Der Namenszusatz „Stadt“ erinnert an die historische Selbstständigkeit des Ortes, der im Jahr 1245 Stadtrechte erhielt und ein selbstständiges Gemeinwesen bildete. Die Gemeinde verlor zwar 1805/1806 die Stadtrechte, aber um an diese einstige Freiheiten zu erinnern, wurde der Ort 1954 nach einem Bürgeraufstand und einer Landratsentscheidung offiziell wieder in „Stadt Blankenberg“ umbenannt.“

Die Führung endete mit einer Besichtigung der ehemaligen Burg Blankenberg aus dem Jahre 1150, von der heute immer noch viele Teile erhalten sind. Vom St.Georg-Turm hatten wir eine herrliche Aussicht über das Siegtal bis nach Siegburg, die Abtei auf dem Michaelsberg und noch viel weiter darüber hinaus. Sogar unser Dorf Happerschoß auf dem gegenüber liegenden Bergrücken lässt sich von hier erkennen. Der stürmische Herbstwind oben auf dem Turm und die dichten, schwarzgrauen Wolken am Himmel machten aber nun Lust auf eine wärmende Stärkung.

Ausklingen ließen wir diesen schönen Nachmittag daher  im Landgasthof Süchterscheid, nur ein paar Kilometer entfernt. Hier gab es für uns zubereitet zahlreiche Leckereien vom Grill zum Abendessen und süße Nachspeisen rundeten das gemeinsame Mahl ab. Ganz herzlich bedanken wir uns bei Euch, lieber Walter und lieber Bernd für diesen historischen Ausflug und Euren Einsatz für die Bewahrung der Geschichten und Erzählungen aus der Vergangenheit.


Grenzgängertreffen

[JN] Die letzten Häuser von Happerschoß lagen gerade hinter uns, als der herrliche Duft von frischen Reibekuchen bereits vom Wind über die sanften Hügel heraufgetragen wurde. Im herbstlichen Sonnenlicht erstrahlt am Horizont das Siebengebirge. Voller Vorfreude auf die Leckereien beeilten wir uns und erreichten nach einem kurzen Spaziergang den Festplatz am Eisenkreuz.

Zwischen Weingartsgasse und Happerschoß besteht seit dem Jahre 1996 die feste Tradition, sich als „Grenzgänger“ unterhalb der Siegenhart zu treffen. Auch der damals von der Gründungsgemeinschaft unterschriebene Grenzstein wurde mitgebracht. Bei frisch gebackenen Reibekuchen und kalten Getränken verbringen die beiden befreundeten Dorfgemeinschaften seitdem ein paar gemeinsame Stunden. Auch in diesem Jahr waren von beiden Dörfern zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste gekommen. Alt und Jung sitzen gemeinsam in der Natur, es wurde bei herrlichem Wetter viel erzählt, gelacht und in den Erinnerungen geschwelgt. Nach kurzer Begrüßung unserer Gäste durch die beiden Vereinsvorsitzenden wurde das obligatorische Gruppenfoto gemacht, um auch für nachfolgende Generationen eine Erinnerung festzuhalten. Einige Wanderer und Fahrrad fahrende Touristen kamen vorbei und gesellten sich für eine kleine Stärkung zu uns. Die Kunde vom Fest scheint auch in der Stadt Hennef verbreitet – unser Bürgermeister Mario Dahm schaute kurz vorbei und beehrte uns mit einem Grußwort.

Nachdem am frühen Abend der Reibekuchenteig vollständig verarbeitet war erloschen die Grillflammen, Tische und Bänke wurden gemeinschaftlich verstaut und zurück in die Dörfer gebracht. Wir sagen ein herzliches „Dankeschön“ an alle Beteiligten, die dieses Fest möglich machen und freuen uns schon heute auf viele weitere gemeinsame Stunden als Grenzgänger am Eisenkreuz.


Familienobstsafttag

[JN] Schon seit vielen Wochen ächzten die Apfelbäume unter der erdrückenden Last der Früchte. In diesem Jahr war eine herausragende Ernte zu vermelden, wenn auch viel früher als gewöhnlich. So kam es das bereit vor dem geplanten Obstsafttag in Happerschoß viele Bäume ihre Äpfel abwarfen und die noch Hängenden zeitnah geerntet werden mussten. Die Termine für die Saftpresse von Familie Baumann, „Obstfreunde Siegtal“ waren schnell ausgeschöpft und einige Anwohner aus Happerschoß ließen die Früchte bereits vor dem dritten Oktober zu Saft verarbeiten. Unsere Gäste kamen zum Beispiel aus Remscheid, Leverkusen und anderen Orten der Umgebung. Trotz wechselhaftem Wetter mit Regen und Sonnenschein war es ein erfolgreicher Tag bei uns auf dem Pützemichplatz. Alle waren begeistert, wenn der frische Saft aus dem eigenen Obst probiert werden durfte.

Die Fakten: Zwischen 9 Uhr und 17.30 Uhr wurden fast 3,6 Tonnen Obst verarbeitet, die Presse lief bis auf eine kurze Mittagspause den ganzen Tag durch. Abgefüllt wurden knapp 2.700 Liter Saft von Äpfeln, Birnen und Quitten, die in gut 600 Kartons nun bereit für den herrlichen Genuss sind. Die Wartezeiten überbrückte der Heimatverein mit einem bunten Angebot an selbstgemachten Kuchen, Muffins, Kaffee und Leckereien vom Grill. Kaltgetränke waren ebenso ausreichend verfügbar.

Nachdem die Maschine gründlich gereinigt und abgebaut war, konnten auch die „Obstfreunde“ endlich den verdienten Feierabend ausrufen. Im kleinen Kreis gab es dann noch ein warmes Abendessen und viele Gespräche über den anstehenden Generationswechsel im Team. Die Saftpresse wechselt den Besitzer und wir sind gespannt, wie es in der Zukunft mit der Initiative weitergehen wird.


Pützemichplatz verwüstet

Es bricht einem das Herz. Unser  Pützemichplatz, liebevoll gepflegt und mit viel Engagement vom Heimatverein instand gehalten ist nun zerstört. Zum zweiten Mal. Und wieder waren es wohl E-Scooter, die quer über den Bolzplatz gedriftet wurden, als wäre hier irgendeine Stecke zum Abkürzen. Fein wie der Schlamm spritzt, oder? Immer im Kreis, große Runden. Nicht nur einmal …… Immer wieder. Und immer wieder. Und nochmal. Weil es so schön ist ……

Was bleibt ist Matsch. Tiefer Schlamm. Reifenspuren, kaputter Boden. Kein Platz mehr zum Fußballspielen oder Badminton. Kein Platz zum Toben. Für viele Kinder aus dem Dorf war der Pützemichplatz bisher ein Stück Freiheit. Zum Lachen, zum Rennen und zum Durchatmen. Es war mal die kleine Wohlfühloase im Dorf.

Und jetzt?  Ein gefährlicher, von tiefen Furchen durchzogener Acker. Eine braune Schlammwüste.

Wir sind traurig. Und wir sind wütend.

Weil es nicht das erste Mal ist. Weil wir sehen, wie viel Mühe der Heimatverein dort investiert – ehrenamtlich, mit Herz, Schweiß und Verstand. Und weil all das von ein paar rücksichtslosen Menschen mutwillig mal eben plattgewalzt wird.

Aber nun ist Schluss mit „lustig“ – Wir haben uns heute rechtlichen Beistand geholt und die Polizei informiert. Solches Verhalten ist kein Kavaliersdelikt. Und auch kein „ach alles halb so wild, der Rasen wächst doch wieder“ Wer mutwillig öffentliche Orte zerstört und nicht sachgemäß benutzt oder anständig verlässt, muss mit Konsequenzen rechnen. Karma schläft nicht, Karma ruht nur. Daher ist es eine Frage von Zeit bis es heraus kommt, wer dort durchdreht.

E-Scooter haben auf dem Pützemichplatz nichts verloren. Der Platz gehört Happerschoß. Unserem Ort. Unserer Gemeinschaft. Bitte denkt darüber nochmal nach, bevor ihr euch so achtlos euch benehmt. Was für euch ein kurzer Spaß ist, zerstört für die anderen einen wichtigen Teil vom Dorfleben….


Sportive Wanderung

[JN] Auch in diesem Jahr trafen wir uns wieder um 10 Uhr auf dem Dorfplatz in Happerschoß. Der 19. Oktober zeigte sich als windiger, kühler – aber immerhin trockener – Herbsttag. So machten sich 28 große und zwei kleine Beine auf den Weg zur sportiven Wanderung. Nachdem sich die gesamte Wandergruppe auf dem großen Parkplatz der Sportanlage Seelscheid-Breitscheid eingefunden hatte, wurden wir herzlich vom Wanderführer begrüßt. Frisch und munter starteten wir daraufhin unsere Tour durch den herbstlich gefärbten Wald. Der Weg schlängelte sich bunt und abwechslungsreich an Deesem vorbei, langsam hinab ins idyllische Naafbachtal, dem wir danach eine ganze Weile folgten.

Nach einer kurzen Trinkpause – inklusive Fotosession der zahlreichen Fliegenpilze am Wegesrand – ging es zügig weiter. Ein ordentlicher Anstieg auf dem Kräuterweg brachte uns schließlich zurück auf die Höhe und zur Ortschaft Rengert. Hier war ungefähr die Halbzeit der Strecke erreicht, also wurde die wohlverdiente Mittagspause eingeläutet. Auch wenn in diesem Jahr keine Einkehr möglich war, wurde unterhaltsam geschlemmt und der Energiehaushalt wieder aufgefüllt. Für die Mutigen unter uns gab es zum Abschluss der Pause sogar ein hochprozentiges Getränk zum Probieren. Am Weiler Wahlen vorbei führte der Weg wieder steil hinab ins Wenigerbach-Tal, das für seine industrielle Vergangenheit bekannt ist. Informationstafeln entlang des Weges gaben interessante Einblicke in die bewegte Geschichte der Region. Natürlich durfte auch ein Abstecher zur alten Bogensteinbrücke nicht fehlen. Weiter ging es dann durchs Tal, bevor wir rechts abbogen und wieder durch den Wald auf die Höhe nach Breitscheid aufstiegen. Nach ein paar letzten Gehminuten – und dem obligatorischen Gruppenfoto – erreichten wir schließlich wieder den Ausgangspunkt an der Sportanlage.

Zurück in Happerschoß fand der gemütliche Ausklang vom Wandertag wie gewohnt bei unserem Lindenwirt statt. Für Kaffee und Kuchen (sowie warme Speisen) war bereits bestens gesorgt, sodass wir den Tag gemeinsam Revue passieren lassen konnten. Die größte Leistung des Tages erbrachte allerdings die kleinste Teilnehmerin unserer Wandergruppe: Mit gerade einmal sechs Jahren legte sie in Begleitung von Mama und Opa die knapp 17 Kilometer lange Strecke ohne Murren oder Klagen zurück – eine beachtliche Leistung! Es gab aber auch so viel zu entdecken: Pilze, buntes Herbstlaub, verschiedene Tiere – und im Rucksack viele kleine Leckereien. Macht ein Erwachsener Mensch für diese Strecke rund 24tausend Schritte, hat der Zwerg dafür rund 35tausend Schritte absolviert. Chapeau! Ein besonderer Gruß geht auch an unsere Gäste aus den umliegenden Orten – schön, dass ihr dabei wart! Wir freuen uns, dass ihr dieses Mal mitgewandert seid.


Arbeitseinsatz 3-Dörfer-Linde

[JN] Zu einem kleinen Arbeitseinsatz an der Drei-Dörfer-Linde zwischen Allner, Weingartsgasse und Happerschoß rückte eine Abordnung aus den jeweiligen Dörfern heute früh an. Mit Kehrbesen, Schaufeln, Rechen und allerlei Werkzeug bewaffnet ging es rund um unseren Baum zur Sache. Jede Menge Laub, abgestorbene Pflanzenreste und Kompost wurden aus dem umrandeten Beet zusammengeharkt und entfernt. Außerdem musste noch ein Stamm der Begrenzung neu im Boden verankert werden, dieser war im Frühjahr durch schwere Fahrzeuge beim rangieren herausgerissen worden. Also wurden erneut zwei Löcher in das Stammholz gebohrt und wieder zwei dicke Eisen eingetrieben. Ebenso wurde das Kabel vom Umweltsensor repariert, welches bei Mäharbeiten unter das Messer gekommen war.

Nachdem das Beet wieder frei von Blättern war, wurde noch eine weitere Saatmischung ausgebracht, die im Frühjahr für noch mehr Vielfalt sorgen wird. Mit den ersten Regentropfen des Tages waren aber alle Arbeiten schnell erledigt und so trennten sich unsere Wege nach dem obgligatorischen „Feierabendbier“ wieder.  Für den Einsatz bedanken wir uns recht herzlich und freuen uns schon auf das geplante Frühlingsfest am Baum – save the date – 3. Mai 2026 wollen wir mit den drei Dorfgemeinschaften am Baum ein kleines Fest feiern.


Staudenbeet am Dorfeingang

Im Sommer 2025 hatte das Umweltamt der Stadt Hennef einen Wettbewerb ausgeschrieben und wollte in 4 Dörfern im Stadtgebiet den Bereich der Ortseinfahrt mit einem Staudenbeet verschönern. Der Heimatverein Happerschoß hatte sich mit der Fläche vor unserem Dorfschild an der Ortseinfahrt von Allner kommend, beworben. Im September erhielten wir die Nachricht, dass Happerschoß eines der 4 Dörfer sei, die den Wettbewerb gewonnen hätten.

Die Stadt hat auf ihre Kosten die Erde ausgetauscht und die Pflanzen besorgt. Am 03.11. haben wir dann gemeinsam, unter Leitung von Herrn Oppermann (Leiter des Umweltamtes der Stadt) mit einigen Mitarbeitern der Stadt die Stauden gepflanzt und das Beet mit einem Substrat verfüllt. Da neben den Mitarbeitern der Stadt sieben Helfer vom Heimatverein dabei waren, konnten die Arbeiten zügig abgeschlossen werden. Der Bereich vor dem Beet wird neu eingesät und später gegebenenfalls noch um weitere Beete ergänzt. Wir möchten an dieser Stelle Herrn Oppermann, Frau Josko, Herrn Ennebach und den anderen Mitarbeitern der Stadt unseren herzlichen Dank aussprechen. Sie haben dazu beigetragen, dass unser Dorf wieder ein Stück schöner geworden ist.


Sankt Martin kommt nach Happerschoß

[JN] Der diesjährige St. Martinszug in Happerschoß war ein voller Erfolg und sorgte für strahlende Kinderaugen, fröhliche Gesichter und ein unvergleichlich stimmungsvolles Dorferlebnis. Der Heimatverein Happerschoß als Veranstalter, unser Sankt Martin, die zahlreichen Zugteilnehmerinnen und Zugteilnehmer sowie viele Dorfbewohner am Rand des Zuges sind sich einig: Der Martinszug 2025 war wieder einer der schönsten und eindrucksvollsten der letzten Jahre. Ein wesentlicher Grund für diese besondere Atmosphäre war die erneute Teilnahme des Kindergartens Happerschoß und der Regenbogenschule, die mit allen Kindern an dem Zug teilnahmen. Rund 1.000 Kinder und mindestens genau so viele Erwachsene zogen, angeführt von Sankt Martin hoch zu Ross, als farbenfrohes und bunt-leuchtendes und singendes Band durch die Straßen des Dorfes. Musikalisch begleitet wurde der Zug – wie schon in den vergangenen Jahren – von der Bläserklasse der Gesamtschule Meiersheide, geleitet von Herrn Piecuch. Die jungen Musikerinnen und Musiker sorgten mit ihren stimmungsvollen Klängen dafür, dass die bekannten Martinslieder weit durch den ganzen Ort zu hören waren.

Nachdem der letzte Glockenschlag zu 18 Uhr von Sankt Remigius verklungen war, erzählte Robert Thissen die Geschichte von Sankt Martin und der Gabe zu Teilen, und wie wichtig auch heute das gesellschaftliche Miteinander ist. Anschließend wurde gemeinsam gesungen, bevor sich dann der Zug in Bewegung setzte. Ein besonders bewegender Moment war das Entzünden des großen Martinsfeuers. Als Sankt Martin auf seinem Pferd vor den Flammen stand und die vielen Kinder mit ihren bunten Laternen den Platz erleuchteten, entstand ein Bild, das vielen Anwesenden sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nach dem Zug verteilte der Heimatverein rund 1.000 Weckmänner an die Kinder – eine Tradition, auf die sich jedes Jahr alle freuen und nur möglich ist, weil die Dorfgemeinschaft bei der Sammelaktion großherzig gespendet hat. Anschließend lud der Verein auf den Pützemichplatz ein, wo es kalte und warme Getränke sowie Leckereien vom Grill gab und die Besucherinnen und Besucher den Abend gemütlich ausklingen lassen konnten. Für zusätzliche Begeisterung sorgte die beliebte Verlosung von 15 riesengroßen Weckmännern, bei der Groß und Klein gespannt auf ihre Losnummer warteten.

Der Heimatverein bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser tollen Veranstaltung vor allem im Hintergrund beigetragen haben – Ihr Engagement und ihre Unterstützung haben entscheidend dazu beigetragen, dass der Martinszug sicher und reibungslos ablaufen konnte. Daher nochmal deutlich: „DANKE“ an Feuerwehr, Maiclub, SSV, Kirche, unsere „Rentnergang“, unsere kleine Glücksfee Amelie, Bäckerei Stommel und an unseren „Sankt Martin“. Mit dem Abbrennen des Feuers, den leuchtenden Laternen und dem Lächeln der Kinder endete ein Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie lebendig und herzlich das Dorfleben in Happerschoß ist. Schon jetzt freut man sich auf den nächsten Martinszug – und darauf, dass auch 2026 wieder viele kleine und große Lichter durch die Straßen ziehen werden.

Zum Nachdenken: Die Geschichte des heiligen Martin von Tours ist auch heute aktueller denn je. Sein Teilen des Mantels mit einem frierenden Bettler steht als zeitloses Symbol für Mitmenschlichkeit, Solidarität und Zivilcourage. In unserer modernen Gesellschaft bedeutet das: anderen helfen, teilen – nicht nur materielle Dinge, sondern auch Zeit, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Martins Beispiel erinnert uns daran, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen und mit kleinen Gesten Licht in die Dunkelheit zu bringen.


Seniorenweihnacht

[JN] Seit vielen Jahren organisiert unser Heimatverein gemeinsam mit dem Heimat- und Verschönerungsverein aus Heisterschoß eine festliche Zusammenkunft für die älteren Bewohner beider Ortschaften – traditionell am ersten Adventssonntag. Im festlich dekorierten Pfarrheim begrüßten beide Vorsitzenden der Vereine am gestrigen Nachmittag die Gäste und führten anschließend durch das zusammengestellte Programm.

Dieser Nachmittag bietet unseren Seniorinnen und Senioren die Gelegenheit verwöhnt zu werden, in gemütlicher Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen und ein paar angenehme Stunden zu verbringen.

Für das leibliche Wohl war daher wieder bestens gesorgt: Neben frisch aufgebrühtem Kaffee. Tee und einer prächtigen Auswahl an Kuchen wurden auch herzhafte Brote mit Wurst- und Käsebelag und Knabbereien gereicht. Ein kleines Rahmenprogramm gehört dazu. So schaute der Nikolaus vorbei, dessen Ankunft gesanglich vom Quartettverein aus Heisterschoß begleitet wurde. Gemeinsam stimmte der ganze Saal sein bekanntes Lied „Niklaus komm in unser Haus“ an. Auch Bürgermeister Mario Dahm stattete der Veranstaltung einen Besuch ab und würdigte die ältesten Ehepaare aus beiden Dörfern. Bei einer kleinen Tombola hatten schließlich alle Gäste die Möglichkeit, sich über einen Gewinn zu freuen. Der Quartettverein wurde mit andauerndem Applaus aus dem Saal verabschiedet und konnte sich am Buffett wohlverdient stärken.

Wie jedes Jahr verging die Zeit wie im Flug. Die dankbaren Worte der Gäste beim Abschied machten einmal mehr deutlich, wie bedeutend solche Begegnungen für unsere älteren Mitmenschen im Dorf sind. Ein großes Dankeschön geht aber auch an die beiden Teams Küche und Service, denn die Arbeit für einen reibungslosen und entspannten Ablauf hinter den Kulissen bleibt meist unsichtbar. Nun blicken wir voller Vorfreude auf eine ruhige, stimmungsvolle Adventszeit mit unseren Familien – erfüllt von Kerzenschein und winterlichem Lichterglanz. Die Heimatvereine wünschen Ihnen und Euch eine ruhige, besinnliche, gesunde und friedliche Vorweihnachtszeit.


Weihnachtsmarkt

[JN] Pünktlich vor dem ersten Advent fand am 22. November unser kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt in Happerschoß statt. An liebevoll gestalteten Ständen gab es selbstgebastelte Gestecke, Holzspielzeug, festliche Deko und schöne Kränze zu entdecken. Die Buden auf dem Pützemichplatz erstrahlten im warmen Kerzenschein, viele bunte Lichter tauchten alles in gemütlichen Glanz. Geschmückte Weihnachtsbäume und eine flackernde Feuertonne verbreiteten eine behagliche Wohlfühlatmosphäre rund um den Platz, wodurch sich jeder sofort willkommen fühlte und die Vorfreude auf die Adventszeit spürbar wurde. Stimmungsvoll und andächtig begleitete Jakob den Markt mit seiner Drehorgel, wodurch bekannte Weihnachtslieder erklingen konnten, und die Kinder sangen begeistert mit. Die Stille des Moments verband sich mit dem leise knisternden Feuer und dem Glitzern der Lichter – ein harmonisches Zusammenspiel, das Herz und Sinne berührte und Erinnerungen an vergangene Jahre wachrief. Die Besucherinnen und Besucher fanden Zeit zum innehalten, zum Lauschen, zum munteren Austausch mit Freunden und Nachbarn, was diesem Event eine besonders persönliche Note gab.

Für das leibliche Wohl gab es eine feine Auswahl an Kuchen, dazu Glühwein, Kinderpunsch und heißen Eierlikör mit Schlagsahne. Auf Wunsch standen auch Kaltgetränke bereit. Vom Grill gab es dazu Würstchen im Brötchen, die unsere zahlreichen Gäste von nah und fern stärken konnten.

Trotz eines kühlen, aber trockenen Wintertages verging die Zeit wie im Flug, und am Abend nahmen die Händler ihr inzwischen kleiner gewordenes Sortiment mit einem warmen Lächeln wieder mit nach Hause. Die Besucherinnen und Besucher diskutierten noch lange über die vielen Eindrücke, teilten Lacher und Geschichten, und der Duft von Glühwein und Feuertonne schwebte sanft über den Platz. Der Weihnachtsmarkt wird sicher in guter Erinnerung bleiben, und das wohlig warme Gefühl soll noch eine Zeit lang nachhallen. Der Heimatverein hat für 2026 den nächsten Markt fest im Programm, um die schöne Tradition von Dorfquelle e.V. fortzuführen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam erneut viele Herzen zu erfreuen, Gemeinschaft zu stärken und den Zauber der Adventszeit zu genießen.


Ruhebank repariert

[JN] Endlich kann die Ruhebank „Auf der Siegenhart“ wieder vernünftig genutzt werden. Wenn die Beine müde vom Aufstieg aus dem Tal werden ist hier oben ein toller Aussichtspunkt, um in das Land zu blicken. Auch eine kleine Auszeit vom quirligen Leben ist hier an dieser schönen Stelle mitten auf der Höhe sehr gut möglich.

Heute rückten wir mit Trecker, Akkuschlagbohrer und Flex an, um die gebrochene Betonstütze der Rückenlehne  zu reparieren. Die Pflege der Ruhebänke im und um das Dorf Happerschoß herum ist eine der vielfältigen Aufgaben vom Heimatverein. Im dichten Morgennebel war die Arbeit hier schnell erledigt und so machte sich die kleine Gruppe wieder auf den Heimweg.

Wir wünschen Ihnen und Euch eine erholsame Zeit auf dieser und allen anderen Bänken.


Singen am Weihnachtsbaum

[JN] Die Adventszeit steht für Gemeinschaft, Vorfreude und aktiv gelebtes Brauchtum. Eine inzwischen fest etablierte Tradition in vielen Dörfern ist das gemeinsame Singen am Weihnachtsbaum. So kamen auch in diesem Jahr am vierten Adventssonntag zahlreiche Menschen in Happerschoß auf dem Annoplatz zusammen, um die besondere vorweihnachtliche Atmosphäre gemeinsam zu genießen. Bei heißem Punsch und Kinderglühwein trotzte man den Temperaturen, die für diese Jahreszeit allerdings ungewöhnlich mild waren. Daher freuten sich viele auch über das Angebot an kühlen Flüssigkeiten. Wir sind dankbar, dass uns hier der Stammtisch „Betreutes Trinken“ auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützt hat. Bereits zum fünften Mal bot das Beisammensein am festlich geschmückten Baum im Dorfzentrum Gelegenheit, innezuhalten und Gemeinschaft zu erleben.

Musikalisch begleitet wurde das Weihnachtssingen erneut von Jakob an der Drehorgel. Die vertrauten Klänge unterstrichen die festliche Stimmung und stehen für Beständigkeit und Zusammenhalt. Jakob, DANKE dass Du wieder mitgemacht hast. Eine besondere Note erhielt der prächtige Weihnachtsbaum durch den liebevollen Schmuck der Kinder aus unserem Dorf und den Nachbarorten, deren gebastelte Figuren und Symbole das Dorfbild während der Weihnachtszeit bereicherten. Die wachsende Zahl der Teilnehmenden an diesem Event zeigt, dass diese Tradition in Happerschoß von Kindern, Familien, Nachbarn und Gästen gleichermaßen geschätzt wird.

Wir wünschen nun allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.