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Jahreshauptversammlung 2021

[JS] Zwei Mal abgesagt, dann verschoben und nun konnte sie stattfinden – die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins.

Neben vielen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern konnte der Vorstand Frau Ursula Muranko als Vertreterin der Stadt Hennef, Walter Keuenhof, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine sowie seinen Stellvertreter Heinz Heußen auf dem Pützemichplatz begrüßen.

Jürgen Siebert, Geschäftsführer des Vereins, leitete zunächst die Versammlung und trug die Geschäftsberichte für die Jahre 2019 und 2020 vor. Trotz Corona war der Verein nicht untätig. So konnten u.a. viele Arbeiten auf dem Pützemichplatz und an der Schutzhütte erledigt werden.

Nachdem Rosi Dreckmann die Kassenberichte vorgetragen und die Kassenprüfer Jochen Weber und Janina Bollmann die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung bestätigten, beantragte Walter Keuenhof die Entlastung des Vorstands. Diese wurde dem Vorstand einstimmig erteilt.

In diesem Jahr standen auch wieder Wahlen zum Vorstand an. Zum neuen Vorsitzenden wurde Jens Nowak einstimmig von der Versammlung gewählt. Geschäftsführer Jürgen Siebert, sein Stellvertreter Martin Burkhardt, die Kassiererin Rosi Dreckmann und ihre Vertreterin Gudrun Siebert wurde alle einstimmig wieder gewählt. Alle bisherigen Beisitzer stellten sich auch der Wiederwahl und auch hier gab es keine Gegenstimmen. Als neue Beisitzer wurden Janina Bollmann, Raffaela Kolf, Lydia Litterscheid, Holger Eiardt und Markus Walgenbach gewählt.

 

Im Anschluss an die Wahlen erinnerte der Vorstand noch einmal an den verstorbenen Vorsitzenden Frank Litterscheid und seine herausragenden Leistungen in den 10 Jahren seines Vorsitz. In Anerkennung und zum Gedenken an Frank, beschloss der Vorstand ihn nachträglich zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Die Mitglieder der Versammlung stimmten dem einstimmig zu.

Unterstützung für das Mäh-Team

Bild: HVH Jens Nowak

[JN] Unser Mähteam hat Zuwachs bekommen, zwar leider keine personelle, dafür aber eine PS-starke maschinelle Unterstützung.  Nach reiflicher Überlegung der Nach- und Vorteile haben wir uns nun entschieden, einen zweiten Rasenmäher für unsere Grünflächen anzuschaffen. Jeder Mäheinsatz war in den letzten Jahren mit stundenlangen Zusammenrechen vom Grasschnitt verbunden, vor allem in den Sommermonaten, wo wöchentlich der Platz gepflegt wurde und wegen Ferienzeit und Corona-Einschränkungen immer nur einzelne Personen am Pützemichplatz sein durften, eine harte Aufgabe. Um hier für Entlastung zu sorgen wurde auf der letzten Versammlung beschlossen, einen weiteren Mäher zu kaufen, der mit Fangkorb ausgerüstet ist. Gestern Abend wurde das Gerät endlich geliefert und mit gespannter Vorfreude der anwesenden Jungs vom Mäh-Team gebührend in Empfang genommen.  Wegen der fortgeschrittenen Zeit und der Rücksicht auf die Anwohner haben wir auf einen ausführlichen Test verzichtet und uns auf eine kleine Einführung beschränkt, am Freitag wird der erste, echte Einsatz für den roten Flitzer stattfinden. Wir sind gespannt ! „Wir“ sind immer noch auf der Suche nach Unterstützung – wenn also jemand (ü18 m/w/d) gerne mitmachen möchte, so sprecht uns doch einfach an: Daniel, Chris, Patrick und Jens (die Schäfchen vom Mähteam) würden sich freuen ! Dankeschön.

neue Wanderkarte auf dem Dorfplatz

Das Gestell der Wanderkarte auf dem Dorfplatz war in die Jahre gekommen. Es war akut einsturzgefährdet und musste umgehend entfernt werden.

Vor ca. 3 Wochen wurde das Gestell abgebaut. Werner Schlösser, langjähriges Vorstandsmitglied und seit vielen Jahren auch Ehrenmitglied, erklärte sich bereit, ein neues Gestell zu bauen. Wie nicht anders erwartet, hat Werner weder Zeit noch Mühen gescheut und schnellstmöglich das Projekt in die Tat umgesetzt.

Heute steht an alter Stelle ein neues Gestell mit unserer Wanderkarte.

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins

[JN] Unsere Jahreshauptversammlung ist für den 14.07.2021 ab 19.00 Uhr auf dem Pützemichplatz geplant. Unsere Mitglieder haben bereits eine schriftliche Einladung mit der Tagesordnung erhalten, oder finden diese in den nächsten Tagen im Briefkasten. Herzlich eingeladen sind auch alle interessierten Bürger*innen aus Happerschoß. Ob diese Veranstaltung wie geplant stattfinden kann, hängt von der Entwicklung in Bezug auf das Corona-Virus ab. Wir bitten Sie hier die kurzfristigen Informationen zu verfolgen.

Die erste Veranstaltung nach dem Corona-Lockdown

Bild: KiTa Vogelnest Edgoven – Flüggekinder 2021

[JN] Das schwere Unwetter mit Starkregen am Abend des 04. Juni 2021 werden viele nicht so schnell vergessen, vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, ein Hangrutsch im Bröltal und unterspülte Gebäude. So hat es auch besonders schlimm die Kindertagesstätte „Vogelnest“ in Hennef Edgoven getroffen, die seitdem nicht mehr genutzt werden kann. Und das, wo die „Flüggekinder“ (die im Sommer in die Schule kommen) die letzten Tage nach den Corona-Monaten endlich wieder mit den Spielkameraden zusammen sein konnten.

Kurzerhand wurde durch private Kontakte ein Plan geschmiedet: Wir erwecken unseren Pützemichplatz aus dem Dornröschenschlaf und stellen diesen kurzerhand zur Verfügung, um wenigstens das Abschlussfest für die Flüggekinder zu ermöglichen, für uns eine ehrliche Herzensangelegenheit mit diesem Beitrag helfen zu können. Nachdem am Mittwoch ein Arbeitseinsatz mit vielen fleißigen Helfern stattfand und am Donnerstag nochmals der Platz gemäht wurde, konnte heute nach über einem Jahr endlich unser Pützemichplatz wieder mit Leben gefüllt werden. Die lachenden Kinderstimmen, zufriedene Eltern und das gute Gefühl, dass die zukünftigen i-Dötzchen einen tollen Tag hatten ist ein schöner Lichtblick für unseren Verein und unser Dorf.  Für die Kinder wurde auf unserem Gelände eine Olympiade angeboten, eine Wasserschlacht, leckeres Essen, viel Sonnenschein und Bewegungsmöglichkeit, kurzum, ein toller Tag.

Wir senden einen herzlichen Gruß und einen guten Einstieg in die Schulzeit nach den Sommerferien an die i-Dötzchen, Kinder,  Erzieher*innen und Eltern und wünschen von Herzen viel Kraft beim Wiederaufbau der KiTa „Vogelnest“.

der Bauhof Hennef unterstützt den Heimatverein

Bildquelle: Heimatverein | Martin Burkhardt

[JN] Die Grünfläche an der Ecke Seligenthaler Weg/Siebengebirgsweg sollte schon Anfang 2020 im Rahmen eines Schulprojektes in Zusammenarbeit mit der Stadt Hennef neu gestaltet werden. Coronabedingt haben die Schulen abgesagt und der Heimatverein hat sich bereit erklärt hier mit Hand anzulegen. In einigen Telefonaten und bei einem Ortstermin wurde besprochen, wie die Fläche gestaltet werden soll. Vergangene Woche rückte ein Team an und die mit tiefen Fahrspuren zerfurchte Wiese neben dem Kreuz wurde ausgebaggert, der Bordstein verlängert und neu befestigt sowie frischer Mutterboden für eine neue Bepflanzung eingebracht. Auch ein paar Steine wurde dort abgelegt, um eine erneute Zerstörung des Grundstückes zu blockieren.

Um die Bepflanzung und die weitere Pflege der instandgesetzten Fläche kümmert sich weiterhin der Heimatverein. Die ersten Blumen und Stauden wurden schon eingesetzt – und für die Bienchen soll über die gesamte Saison dort Nahrung angeboten werden. Daher wird sich das Erscheinungsbild dieser Ecke im Laufe des Jahres immer wieder verändern.

Nun bleibt uns noch ein „herzliches Dankeschön“ an den städtischen Bauhof und den Bautrupp, der uns dort die Fläche repariert hat – toll, wie unkompliziert das funktioniert hat!

Unsere erste virtuelle & digitale Vorstandsitzung

[JN] 12.04.2021 – 19:00 Uhr – der Start eines Experiments: „Tradition trifft auf Moderne“. In den gerade auch für Vereine, deren gesamtes gemeinsames Leben und Wirken aktuell pausieren muss, schwierigen Zeiten ist es dem geschäftsführenden Vorstand vom Heimatverein ein großes Bedürfnis, etwas Alltag und Regelbetrieb wieder herzustellen. Das Vereinsleben verändert und erweitert sich aufgrund der Corona-Pandemie eben und passt sich der Lage an, und so ist „dieses Internet“ plötzlich nicht mehr nur Quatsch oder etwas Großes, Dunkles, Böses, Kriminelles, sondern auf einmal ein notwendiges, interessantes, spannendes Werkzeug um den Heimatverein zu stärken und zusammenzuhalten.

Daher haben wir beschlossen, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte seit 1964 eine virtuelle Vorstandsitzung durchzuführen.  Vermutlich hat das gerade bei einigen älteren Herrschaften für erstaunte, aber ganz sicher auch für interessierte Gesichter gesorgt – und nachdem bereits am Sonntagabend ein „Probelauf“ mit einigen Mitgliedern problemlos geklappt hat, versammelte sich am gestrigen Montag nach und nach der gesamte Vorstand im virtuellen Meeting Raum.

Viele hatten dann sogar die Webcam eingeschaltet und so konnten wir sehr diszipliniert fast pünktlich die Sitzung, erstmalig unter Leitung von Jens Nowak beginnen. In den Zeiten von Homeschooling, Homeoffice, Online-Messen und überwiegend nur noch digital stattfindender Kommunikation dürfen wir nie das Miteinander im Verein und im Dorf vergessen. Niemand wird abgehängt oder vergessen, denn natürlich kommen bald auch wieder gesunde Zeiten, wo wir klassisch draußen unter freien Himmel zusammen in der Pützemich sitzen werden, und unsere Sitzung real, nebeneinander auf den Bänken halten dürfen, ohne Maske, ohne Hygienekonzept aber mit der Erfahrung, dass wir das Corona-Virus besiegen konnten.

Für Euer Interesse und für die fast vollständige Teilnahme an dieser Sitzung darf ich mich im Namen des geschäftsführenden Vorstandes und auch persönlich an dieser Stelle herzlich bedanken. Mich macht der Zusammenhalt und die Unterstützung, die wir gemeinsam jetzt in schweren Zeiten der Isolation erleben froh und dies gibt Kraft und Mut, die Zukunft mit Euch aktiv zu planen und zu gestalten.

Hennef schwingt den Besen fällt aus – wir sorgen trotzdem für ein sauberes Dorf !

Bildquelle: Jens Nowak

[JN] Die letzten Tage, Wochen und Monate sind wir durch die Corona-Pandemie quasi im gesamten Vereinsleben gelähmt – keine Aktionen, keine Treffen, Feier, oder Arbeitseinsätze. Und der traurige Nebeneffekt sind die sich immer mehr türmenden Müllberge im und um unser Dorf herum. Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, Plastikverpackungen, Trinkpäckchen, Regenschirme und seit Corona nun auch noch die Schutzmasken, die achtlos von unseren Mitbürgern im gesamten Dorf und insbesondere im nahen Gebüsch der Haltestelle nach Benutzung entsorgt werden.

Bildquelle: Daniel Schallowetz

Vergangenen Freitag und Samstag wurde spontan eine Müll-Sammel-Aktion durch den Vorstand des Heimatvereins durchgeführt – „unser Dorf soll sauber bleiben“. Alleine oder maximal zu zweit wurden besprochene Straßenzüge mit Müllbeutel und Greifzange abgelaufen, und die Umgebung vom Unrat befreit. Beachtliche sieben prall gefüllte Säcke landeten am Ende auf dem durch die Stadt bereitgestellten Fahrzeug am Dorfplatz. Weit mehr als 40 Masken haben wir beispielsweise während der Aktion aufgesammelt. Pfui !

Bildquelle: Jens Nowak

Uns macht es traurig, wie sorg- und achtlos einige Mitmenschen hier im Dorf und der Umgebung mit der Natur und unserem Zuhause umgehen. Denn nicht nur Taschentücher und Bonbonpapier, Zigarettenstummel und Verpackungsmüll, sondern sogar Pfandflaschen, Bauschutt, Metallschrott, und Plastikmüll, auch prallgefüllte Hundekot-Beutelchen werden einfach „mal eben“ entsorgt.

Tja, naserümpfend appellieren wir nochmal an diese Menschen ihren Müll und Schrott selber fachgerecht und sicher zu entsorgen, und nicht unser schönes Dorf zu verschmutzen.

Frühlingserwachen & zerkratzte Türen am Pützemichplatz

[JN] Frühlingserwachen – Ist junge Liebe im Frühling nicht schön? Scheinbar genießen auch „L“ und „L“ sehr ausgiebig Ihr gemeinsames Glück und möchten es gerne dem ganzen Dorf mitteilen. Offenbar durch überkochende Gefühle, blind vor Herzensglück wurden sogar auf beiden Türen unseres Toilettencontainers die Lippenbekenntnisse und Liebesschwüre verewigt – Warum muss fremdes Eigentum massiv zerkratz werden, um solche Botschaften zu teilen? Auch mit dickem schwarzen Filzstift wurde im Inneren unserer Schutzhütte am Pützemichplatz rumgeschmiert — Liebe Liebenden – schreibt Euch doch klassisch einen Brief, mit einem Füller auf Papier, anstatt mit Gegenständen den Container und das Holzbauwerk zu beschädigen. Wenn jemand gerne dazu etwas sagen möchte oder sogar weiß, wer das junge Päärchen ist, kann sich gerne vertrauensvoll an uns wenden.  Vielleicht melden sich „L“ und „L“ auch bei uns, weil das schlechte Gewissen zwickt?

[vermisst] -?- … wir suchen unsere Plakette … !

[IN & OUT] … ganz klar OUT — nur 40 Wochen, oder 282 Tage, oder 406.080 Minuten zierte die Medaille unseren Dorfeingang. (Bericht vom 22.05.2020) 24.364.800 Sekunden hat es gedauert, bis „jemand“ unser Golddorfschild entfernt hat. Was geht in den Menschen vor, die solch eine robuste, fest installierte Metallplatte von einem Stein herunterreißen und mitnehmen ? …. Sind es die paar Euro für den Metallwert ? …… Ist es blinde Zerstörungswut ? …. Fühlen sich ein paar „Halbstarke“ besonders kräftig um der blinden Zerstörungswut zu frönen ? ….

Vielleicht ziert nun das Schild einen Partykeller oder eine Garage …. Fühlst „Du“ Dich gut dabei das Schild nun zu präsentieren ? …Es liegt so viel ungesehene Arbeit und Herzblut in diesem Projekt, was schließlich und auch endlich mit dem Ehrenpreis „Golddorf“ belohnt wurde – und nun wurde die Tafel einfach entfernt. Nein, wir haben das Schild nicht bezahlt. Es wurde gesponsort von Freunden und Gönnern, die ihren Anteil an der Auszeichnung haben. Dieses Schild gehört dem Dorf und seinen Bewohnern, denn nur daher wurde es uns verliehen … Ernst gemeinte und sachdienliche Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt und auch anständig entschädigt ……. Ach ja – der Ordnung halber ist natürlich auch die Polizei informiert und hat unsere Anzeige heute aufgenommen.

Quelle: J.Nowak (05.2020)

Ach, jetzt juckt das schlechte Gewissen ? Wir wollen unser Schild zurück und bieten dafür anonyme Übergabe im Dorf an – das Schild kann an der Kirche oder am Pützemichplatz abgelegt werden, alternativ natürlich gerne einer „Vertrauensperson“ übergeben werden. Dieser Aufruf darf gerne geteilt und veröffentlicht werden ! [JN]