Kategorie-Archiv:Allgemein

Das Kreuz gehört zu Happerschoß

Gemeinsame Projekte zahlen sich aus. Neben der gemeinsamen Initiative von Allner, Weingartsgasse und Happerschoß zur Pflanzung der „Drei-Dörfer-Linde“, hat der Heimatverein Happerschoß gemeinsam mit dem Jugendwerk Sankt Ansgar und der Stadt Hennef nun das fast schon vergessene Kreuz, welches viele Jahre auf dem Sankt Ansgargelände gestanden hat,  auf unserem Friehof wieder aufgestellt.

Die Initiative ging von Herrn Hartmann aus, der das zwischengelagert Kreuz, entdeckte und von der Werkstatt in Sankt Ansgar restaurieren ließ. Das Umweltamt der Stadt Hennef fragte beim Heimatverein an, ob wir bei der Standortwahl und der Aufstellung des Kreuzes behilflich sein könnten. Da Sankt Ansgar seit 1959 in Happerschoß angesiedelt ist und somit seit vielen Jahrzehnten Teil unseres Dorfes ist, haben wir unsere Unterstützung gerne zugesagt. Nach vielen Gesprächen und Ortsterminen wurde schließlich der ideale Standort gefunden.

Auf dem Friedhof in Happerschoß befindet sich eine Gräberreihe mit Verstorbenen des Jugenddorfes. Am Anfang des Weges zu diesen Gräbern wurde am 07.07.2025 im Rahmen einer kleinen Feierstunde das Kreuz aufgestellt und eingeweiht. Bürgermeister Mario Dahm,Vertreter des Umweltamtes, leitende Vertreter von Sankt Ansgar, der Vorstand des Heimatvereins, Vertreter der katholischen Kirchengemeinde Sankt Remigius sowie einige Bürger aus Happerschoß fanden sich hierzu am Kreuz ein.

Zur Dokumentation der Geschichte zu diesem Kreuz hat der Heimatverein eine Stele angefertigt, die in den kommenden Tag neben dem Kreuz aufgestellt werden soll. Die Stele wurde von unserem Vorstandsmitglied Holger Eiardt gestiftet.

🗓️ III. Happerschoßer Dorftafel – 13. Juli 2025

[JN] „Drittes Mal ist Tradition“ ist eine rheinische Redewendung, die besagt, dass etwas, das beim ersten Mal ausprobiert wurde, beim zweiten Mal zur Wiederholung und beim dritten Mal zur Tradition wird. Zur dritten Ausgabe der „langen Tafel“ auf dem Dorfplatz in Happerschoß wird am Sonntag, 13. Juli geladen. Alt und Jung treffen sich an einem langen, festlich gedeckten Tisch, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Die Spielregeln sind ganz einfach: Jeder bringt für sich selbst sein Besteck und Geschirr mit. Außerdem etwas zu Essen und zu trinken damit ein reichhaltiges und buntes Buffet, was zum Schlemmen und Verweilen einlädt, entsteht. Um 11 Uhr geht’s los, und wir hoffen auf gutes Wetter, um gemeinsam mit Ihnen und Euch ein paar schöne Stunden zu verbringen. Rückfragen an: Martina Ohlrogge, Janina Burkhardt, Dieter Burkhardt-Elbing

Heimatpreis NRW 2025 – 🥈 Zweiter Platz für unseren Baum

Heimatpreis NRW 2025 – die Gewinner-Vereine mit Bürgermeister M.Dahm (Foto: HVH U.Trapp)

[JN] Als im vergangenen Jahr unsere Winterlinde gepflanzt wurde, hätte wohl niemand gedacht, dass dieses Projekt so viel öffentliche Aufmerksamkeit auch außerhalb unserer drei Dörfer auf sich ziehen würde. Gestern fand im Kurpark Hennef zum ersten Mal der „Markt der Möglichkeiten“ statt – eine tolle Gelegenheit für Vereine und Organisationen, sich zu präsentieren und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Die Vielfalt der Aussteller aus den unterschiedlichsten Bereichen – von Umweltschutz über Kinder- und Jugendarbeit, Kirchen, Sport bis hin zu Bildung und Seniorenprogrammen – zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig man sich im Ehrenamt einbringen kann.

J.Nowak (HVH), T.Kelm (BV WGG), R.Lindner (HVA), M.Beielschmidt (BV WGG) (v.l.n.r) Foto: H.Rath)

Besonders gespannt waren alle auf den Programmpunkt „Heimatpreis NRW“. Dieser Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt Kommunen dabei, ehrenamtliches Engagement im Bereich Heimat zu würdigen. Das Land stellt dafür finanzielle Mittel bereit, um Vereine, Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen zu ehren, die sich besonders für ihre Stadt, ihr Viertel und die Menschen vor Ort einsetzen. In diesem Jahr wurden erstmalig gleich drei Vereine mit dem zweiten Platz ausgezeichnet, weil ihr gemeinschaftliches Projekt „Drei-Dörfer-Linde“ die Fachjury sofort überzeugte. Wie bereits berichtet, hatten die Vorsitzenden der drei befreundeten Vereine aus Allner, Weingartsgasse und Happerschoß im November 2024 eine Winterlinde am neuen Radweg zwischen den Dörfern gepflanzt. Bürgermeister Mario Dahm lobte das Engagement, das über die Grenzen der Dörfer hinaus wirkt.

An dieser Stelle möchten wir auch unserem Maiclub aus Happerschoß herzlich gratulieren! Unter der Präsidentschaft von Benedikt König wurde der Verein von der Jury auf den dritten Platz gewählt und darf sich ebenfalls über einen Pokal freuen. Der erste Preis ging an den Verein Kurtheater Hennef e.V. – herzlichen Glückwunsch vom Heimatverein!

🌳 Umwelt-Sensor am “Drei-Dörfer-Baum”

grafische Darstellung der Sensordaten

[JN] Wer sich für Umweltdaten, Klima, und Pflanzen interessiert kann gerne mal hören, was unsere “Drei-Dörfer-Linde” so zu erzählen hat. Der Baum wurde im November 2024 von den drei Heimat- & Bürgervereinen aus Allner, Weingartsgasse und Happerschoß gepflanzt und soll nun ein Symbol für Frieden, Vertrauen und Freundschaft zwischen den Dörfern sein.

In der Phase von Erderwärmung und Klimawandel ist es sehr interessant ganz lokal zu beobachten, wie sich der Boden mit und ohne Regen verändert und Pflanzen besser oder schlechter wachsen. Die Stadt Hennef hat dem Verein dasdigidings e.V. einen Boden-Sensor zur Verfügung gestellt, der  an der Winterlinde oberhalb von Allner und Weingartsgasse angebracht wurde. Per LoRaWAN Funktechnik sendet dieses Gerät alle 20 Minuten die letzten Messwerte. Dasdigidings kümmert sich dann um die Weiterleitung und Aufbereitung der Daten, die öffentlich für interessierte Bürger*innen einsehbar und abrufbar sind. Auch der Heimatverein hat den Sensor auf seiner Internetseite eingebunden:  [hier klicken]

Wir würden uns freuen, wenn diese Idee sich verbreitet. Wahrscheinlich muss man lokale Veränderungen erst sichtbar machen, bevor sich einige davon überzeugen lassen, wie schlecht es bereits heute um unsere Natur bestellt ist. Danke an alle Beteiligten und Unterstützer in diesem kleinen Projekt.

🏠 Es ist geschafft ! – Einweihung Vereinsheim

Redezeit – Eröffnung vom Vereinsheim (Foto: HVH J.Nowak)

[JN] Kran, Flatterband, Werkzeug, Bagger, Handwerker*innen und Baustellenlärm am Pützemichweg in Happerschoß sind nun verschwunden …. Gestern war es endlich soweit – wir konnten die offizielle Einweihung unseres neuen Vereinsheims feiern! Nach vielen Jahren der Planung, Organisation, Anträgen und gemeinsamer Arbeit war dieser Tag ein ganz besonderer Meilenstein für den Heimatverein.

Die Feierlichkeiten begannen um 17.30 Uhr, als der Vorstand, geladene Unterstützer und Vertretungen der beteiligten Firmen sich am neuen Vereinsheim am Pützemichplatz einfanden. Die Atmosphäre war von Vorfreude und Begeisterung geprägt. Schon beim Betreten des Platzes wurde deutlich, wie viel Herzblut und Engagement in diesem langjährigen Projekt stecken.

Zu Beginn fand die offizielle Begrüßung statt. Unser Vereinsvorsitzender hieß alle herzlich willkommen und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben. Schnell aber übergab er das Wort an unseren Geschäftsführer Jürgen Siebert, der maßgeblich das Projekt nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Frank Litterscheid (2020) übernommen, zu Ende gedacht und gebracht hat. Besonders wurde die Unterstützung durch das Bauteam, Helfer, Spender und Unterstützer gewürdigt. Nach der Begrüßung folgte eine kleine Ansprache, in der die Geschichte des Vereins, die Schwierigkeiten und Herausforderungen während des (Um-)Bauprozesses und die Bedeutung des neuen Heims für das Dorf und die Gemeinschaft hervorgehoben wurden. Auch ein Grußwort von unserem Ehrenmitglied Bernd Pützstück wurde vorgelesen. Unser Bürgermeister Mario Dahm ließ es sich nicht nehmen, ebenso mit netten Worten das Projekt zu würdigen und die Arbeit vom Heimatverein zu loben.

F.Grünhäuser (LEADER) J.Siebert, Bürgermeister M.Dahm, J.Nowak (v.l.n.r | Bild: HVH M.Nowak)

Im Anschluss an die offiziellen Reden begann der gemütliche Teil des Tages. Bei tollen Gesprächen, und einem angenehmen Beisammensein konnten sich alle Beteiligten austauschen, neue Kontakte knüpfen und alte Freundschaften vertiefen. Es wurde viel gelacht, erzählt (… und in der Erinnerungen gekramt) und gemeinsam gefeiert. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt. Es gab eine vielfältige Auswahl an Speisen vom Grill, bunte Salate und Getränken, die bei den Gästen für gute Stimmung sorgten.

Das neue Vereinsheim bietet uns nun vielfältige Möglichkeiten: Es ist ein Ort, an dem wir unsere Aktivitäten ausbauen, neue Projekte starten und gemeinsam schöne Momente erleben können. Es ist mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Symbol für unsere Gemeinschaft, unsere Verbundenheit und unsere Zukunft. Auch die neue multifunktionale Spielfläche wurde gestern mit der ersten Partie Schach vom Vorsitzenden und seiner Tochter eingeweiht. Wir sind sehr stolz mit Euch gemeinsam diesen Meilenstein in der Geschichte des Heimatvereins setzen zu können.

multifunktionale Spielfläche mt den Schachfiguren (Foto: HVH J.Nowak)

Wir möchten an dieser Stelle nochmals allen danken, die zum Erfolg dieses Tages beigetragen haben – sei es durch tatkräftige Unterstützung, Spenden, Förderprogramme, kreative Ideen oder einfach durch die Anwesenheit bei den Arbeitseinsätzen. Ohne das ehrenamtliche Engagement und die Unterstützung aller wäre die Vollendung dieses Projektes wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Es gibt natürlich noch ein paar „kleine“ Baustellen, die jetzt während der Arbeitseinsätze Mittwochs abgearbeitet werden.

Abschließend blicken wir voller Freude und Zuversicht in die Zukunft. Der Pützemichplatz und das Vereinsheim sind nun unser gemeinsames Zuhause, in dem wir weiterhin wachsen, uns austauschen und gemeinsam schöne Erinnerungen schaffen werden. Wir freuen uns auf viele weitere Veranstaltungen, Feste und gemeinsame Momente in Happerschoß.


>> Bericht der Stadt Hennef zur Einweihung vom Vereinsheim — hier klicken (PDF Dokument)

🌳 Einweihung Drei-Dörfer-Linde

J.Nowak, M.Beielschmidt, M.Dahm, T.Kelm, H.Heusen, R.Lindner (v.l.n.r)

[JN]  Gestern fand die Einweihung unserer Drei-Dörfer-Linde statt. Zusammen mit Bürgermeister Mario Dahm und vielen Vertretern der lokalen Politik feierten die drei Dörfer an der Winterlinde den Beginn einer neuen Tradition. Die Vorsitzenden der Heimatvereine aus Weingartsgasse (M.Beielschmidt), Allner (R.Lindner) und Happerschoß (J.Nowak) begrüßten die rund 80 anwesenden Gäste mit einer kleinen Festrede. Nach dem obligatorischen Faßanstich gegen 11 Uhr mit dem Bürgermeister gab es anschließend genug Zeit für Leckereien vom Grill und viele tolle Gespräche am Baum. Ausdrücklich bedanken wir uns bei Tobias Kelm aus Weingartsgasse und der Firma Cum Natura sowie der Stadt Hennef für die kompetente und ausdauernde Unterstützung bei unserem Herzensprojekt.

Wir freuen uns daß ein toller Beitrag geleistet wurde, um nicht nur im eigenen Dorf sondern über die Grenzen hinaus Ehrenamt zu leben und Traditionen fortzuführen. Die Linde steht für Frieden, Hoffnung und Liebe, und soll von nun an Begegnungstätte für alle Menschen aus unseren drei Dörfern sein.

unser Baum und das Treffen sind beurkundet

 

>> frühere Berichte:

🌳 15.03.2025 – Arbeitseinsatz Stammholz

🌳 16.11.2024 – Baumpflanzung

🌳 Einladung 3-Dörfer-Linde

Liebe Nachbarn, Freunde und Bekannte,

wir wollen Euch heute recht herzlich zur Einweihung unserer 3-Dörfer-Linde einladen. Der Baum wurde gemeinsam von den Vorsitzenden der Heimatvereine aus Allner, Weingartsgasse und Happerschoß im vergangenen November gepflanzt und soll der Grundstein einer neuen Gemeinschaft & Dorftradition werden.

Am Sonntag, 4. Mai treffen wir uns um 11 Uhr an der 3-Dörfer-Linde

Wir freuen uns auf viele Besucher*innen. Der Baum ist ganz einfach zu erreichen, man folgt einfach dem neuen Radweg bergab Richtung Allner und Weingartsgasse. Nach eineinhalb Kilometern erreicht Ihr den Platz wo eine kleine Stärkung vorbereitet sein wird. Wie zum Grenzgängertreffen bieten wir auch hier einen Shuttle-Service an, der nach Anmeldung gerne genutzt werden darf.

Herzliche Grüße

Heimatverein Happerschoß

kostenloser E-Bike-Kurs

ACHTUNG

der Kurs wurde leider erneut wegen Mangel an Personal seitens der Polizei abgesagt,

ein Ersatztermin soll nach den Sommerferien stattfinden können. 

ACHTUNG

Liebe Freunde des Heimatvereins,
durch die größere Verbreitung der E-Bikes hat der Fahrradverkehr auf unseren Straßen und Wegen erheblich zugenommen. Sicheres Fahren auf dem E-Bike stellt jedoch viele Menschen vor echte Herausforderungen. Man fährt schneller als gewohnt, muss aus höheren Geschwindigkeiten abbremsen und auch das Kurven – und Überholverhalten will gelernt sein. Selbst die Nutzung einiger Fahrradwege scheint so zunächst ein schwieriges Hindernis zu sein. Der Heimatverein organisiert deshalb auf Anregung einiger Mitglieder einen E-Bike-Kurs in Happerschoß.
Leider musste der Kurs im letzten Jahr wegen Erkrankung ausfallen. Deshalb freuen wir uns, dass es in diesem Sommer einen neuen Anlauf gibt:
Am Samstag, den 14. Juni von 9.30 – 12.30 Uhr werden Beamte der Verkehrsunfallprävention der Polizei Siegburg am Feuerwehrhaus bzw. Schulhof vor Ort sein, um E-Bike-Fahrende im Umgang mit Ihrem Gefährt zu schulen. Die kleine Gruppe von max. 15 Teilnehmer wird ihr (zumeist neues) E-Bike in Theorie und Praxis besser kennenlernen, und so nicht nur in Happerschoß sicherer unterwegs sein.
>> im theoretischen Teil ( Dauer ca. eine Stunde ) werden im Vortragsraum der Feuerwache Themen wie:
  • Allgemeine Verhaltensweise mit E-Bike im Straßenverkehr
  • Besondere Gefahren ( exempl. TOTER WINKEL )
  • Der Helm! Unverzichtbar!
  • Sicherheit durch Sichtbarkeit besprochen.
>> im praktischen Teil auf dem Schulhof der Grundschule wird das sichere Führen eines E-Bikes beim Durchfahren eines Parcours geübt:
  • Verhalten beim Anfahren und beim Anhalten
  • Spurwechsel ( u.a. Slalom )
  • Bremsübungen
Die Teilnehmenden müssen zwingend einen Fahrradhelm sowie ein E-Bike mitbringen. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme an dem kostenlosen Kurs haben, melden Sie sich bitte bis zum 4. Mai 2025 mit Angabe der Teilnehmer und einer Rückrufnummer per Mail bei info@heimatverein-happerschoss.de oder persönlich bei einem Vorstandsmitglied an.
Die Schulung ist selbstverständlich offen für alle Happerschoßer und Heisterschoßer E-Biker und ist nicht beschränkt auf Mitglieder des Heimatvereins.

Osterfest 2025

Liebe Mitglieder des Heimatvereins, Freundinnen, Nachbarn, Verwandte und Bekannte,

zu Ostern möchten wir Euch von Herzen frohe und gesegnete Feiertage wünschen. Diese besondere Zeit lädt uns ein, gemeinsam innezuhalten, die Schönheit unserer Heimat zu genießen und die Werte von Gemeinschaft, Tradition und Zusammenhalt zu feiern. Möge das Osterfest Ihnen und Euch Freude, Wärme und neue Kraft schenken. Lasst uns gemeinsam die schönen Momente im Kreise unserer Lieben genießen und die Traditionen, die unseren Heimatverein so lebendig machen, weitertragen. Wir danken Euch für euer Engagement und Eure Verbundenheit. Gemeinsam machen wir unsere Heimat noch schöner, lebendiger und damit liebenswerter.
Frohe Ostern und eine erholsame Zeit wünschen wir Euch. [JN]

Bericht: Mitgliederversammlung 2025

JHV 2025 – im Vereinsheim (Bild: HVH D.Schallowetz)

[JN] Am vergangenen Mittwoch (26. März 2025) hatte der Heimatverein zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Nach den umfangreichen Baumaßnahmen der letzten Monate konnten die meisten Anwesenden das erste Mal unser fast fertiges Vereinsheim bestaunen. Der Saal füllte sich schnell mit fast 50 Personen und um 19 Uhr eröffnete der Vorsitzende Jens Nowak die Versammlung. Nach der Begrüßung unserer Ehrenmitglieder und Gäste, Bürgermeister Mario Dahm und Walter Keuenhof als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine, wurde schweigend allen Verstorbenen gedacht. Anschließend wurde die Beschlussfähigkeit der Versammlung offiziell festgestellt. Interessante Themen zu Agri-PV, Windkraft, Glasfaserausbau und Straßensanierung hatte der Bürgermeister mitgebracht, und so bot sich nach seinem Vortrag die Gelegenheit, direkt Fragen an ihn zu stellen.

Unser Geschäftsführer, Jürgen Siebert, verlas den Geschäftsbericht. Hier zeigt sich wieder einmal, wieviel der Heimatverein alljährlich leistet. Nicht nur die großen und bekannten Veranstaltungen im Dorf, auch die Pflegearbeiten der Grünanlagen, Arbeitseinsätze, Besuche zu Geburtstagen und viele andere Pflicht-Termine über das ganze Jahr verteilt werden von den Mitgliedern geleistet. Herr Siebert dankte nach seinem Vortrag allen Helfer*innen, die sich unermüdlich für Happerschoß und den Heimatverein engagieren.

Die harten Fakten sowie unser Kassenergebnis für das vergangene Jahr wurden von unserer Kassiererin Rosi Dreckmann vorgetragen. Bleistiftspitze Buchführung seit vielen Jahren zahlt sich aus, und so kann der Heimatverein auf eine solide Kassenführung und einen wohlüberlegten Haushalt zurückblicken. Auch wenn im kommenden Jahr die Zahlen anders aussehen werden (unser Anteil der Fördermaßnahme Pützemichplatz wird dann in der Buchführung deutlich mit hohen Investitionen auftauchen) so sind diese Ausgaben bereits seit Jahren geplant und vorbereitet. So fiel auch der Bericht der Kassenprüfung durch Jenny Litterscheid und Susanne Heyd aus. „Einwandfreie und lückenlose Buchführung, transparente Kasse und vollständige Belege“ wurden unseren beiden Kassiererinnen Rosi Dreckmann und Gudrun Siebert bescheinigt.

Die Entlastung des Vorstandes übernahm Herr Walter Keuenhof. Er hob das besondere Engagement vom Heimatverein nochmal deutlich hervor, über die Dorfgrenzen hinaus kann man sich auf den Heimatverein Happerschoß verlassen und diesen in vielen Belangen als innovativen Vorreiter betrachten. Nach den vorgetragenen Berichten des Vorstandes empfahl er daher die Entlastung für das vergangene Geschäftsjahr. Die anwesende Versammlung stimmte ohne Gegenstimmen dafür (nur der Vorstand enthielt sich).

Alle zwei Jahre stehen die Wahlen im Heimatverein an. Hier hatte sich Herr Keuenhof auf Anfrage vom Vorstand bereit erklärt, die Leitung zur Wahl des Vorsitzenden zu übernehmen. Aus der anwesenden Versammlung gab es keine weiteren Vorschläge für das Amt des Vorsitzenden und so wurde Jens Nowak erneut einstimmig in das Amt gewählt. Er nahm die Wahl an und dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Anschließend übertrug Keuenhof das Amt der Wahlleitung dem Vorsitzenden, der die weiteren Ämter im geschäftsführenden Vorstand durch offene Abstimmung besetzte. Es gab keine Veränderung zu den Vorjahren, und so wurden neben Jürgen Siebert als Geschäftsführer auch Rosi Dreckmann und Gudrun Siebert in den Positionen bestätigt.

Es folgte nun die Neuwahl des Beisitz.  Hier ergaben sich kleinere Veränderungen durch Ab- und Zugänge. Um die Arbeit des Heimatvereins auf mehr Schultern zu verteilen und auch für die Zukunft sich breitbeinig aufstellen zu können hatten wir im Vorfeld lange überlegt, wer für den Beisitz geeignet scheint. Zuerst wurden alle Mitglieder, die weiterhin im Beisitz bleiben wollen, en gros wiedergewählt. Anschließend kamen aus der Versammlung noch weitere Vorschläge. Namentlich wurden die Eheleute Hölscher, Volker Sitter, Jochen Weber und Sebastian Pätzold in den Beisitz gewählt. Trotz Abwesenheit mancher Kanditaten konnte gewählt werden, da alle sich im Falle einer Wahl bereits im Vorfeld bereit erklärten, das Amt anzunehmen. Als Kassenprüferin wurde Susanne Heyd für eine weitere Amtszeit bestätigt, als zweiten Kassenprüfer wählte die Versammlung Herrn Martin Hauck. Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Ehrenmitgliedern (die per Satzung festgelegt dem Beisitz angehören) nun auf eine erfolgreiche und spannende Zukunft mit dem Verein.

Für viele Jahre ehrenamtliches Engagement muss man zwischendurch ein deutliches „Dankeschön“ bekommen. Der Vorstand hat daher in diesem Jahr wieder Vorstandsarbeit gewürdigt. Mit einem Gutschein für den lokalen Einzelhandel bedankten sich Vorsitzender und Geschäftsführer bei nachfolgenden Mitgliedern:

  • für 10 Jahre Vorstandsarbeit: Martin Burkhardt, Rosi Dreckmann, Jens Nowak
  • für 15 Jahre Vorstandsarbeit: Gudrun Siebert
  • für 20 Jahre Vorstandsarbeit: Karl-Heinz Schmidt
  • für 30 Jahre Vorstandsarbeit: Bernd Pützstück

Im vorletzten Punkt der Tagesordnung hatten alle Mitglieder die Möglichkeit, eigene Wortmeldungen einzubringen, Fragen zu Stellen oder sonstige Beiträge an den Vorstand heranzutragen. Anschließend bedankte sich der Vorsitzende nochmals bei allen Anwesenden und deutlich hervorgehoben bei der „Rentnergang“ die viele Jahre unermüdlich uns unterstützt und mit Wissen und Taten das Vereinsleben mit gestaltet. „Es ist ein sehr gutes Gefühl, das so viel Erfahrung dem Dorf und dem Verein zur Seite steht.“ sagte Nowak.  Die diesjährige Jahreshauptversammlung wurde damit von ihm offiziell geschlossen und der gemütliche Teil der Veranstaltung eingeleitet. Jürgen Siebert und Jens Nowak hatten auch für dieses Jahr einen Bildervortrag vorbereitet. Chronologisch aufsteigend wurden dieses Mal Bilder aus den Jahren 1965, 1975, 1985, 1995, 2005, 2015 und 2025 gezeigt. Viele „aaaah“ und „ooh“ und „ach damals“ und „joa datt wor doa und doa“ sorgten für reichlich wache und verblasste Erinnerungen und ganz viel Gesprächsstoff.